Eine Mietbescheinigung ist eine Bestätigung des Vermieters über Ihre Miete und Ihre Wohnung. Sie nennt zum Beispiel Kaltmiete, Nebenkosten, Heizkosten, Wohnfläche und die Zahl der Bewohner. Gebraucht wird sie vor allem für Wohngeld und beim Jobcenter. Hat die Stelle ein eigenes Formular, ist das meist der einfachste Weg. Beim Jobcenter haben Sie nach Ansicht der Datenschutzaufsicht aber die Wahl, mehr dazu unten. Verlangt die Stelle kein bestimmtes Formular, können Sie unsere Vorlage online ausfüllen oder Ihrem Vermieter den PDF-Vordruck geben.
Ihre Vorteile mit unserer Vorlage
Mit der Vorlage von kostenlose-vordrucke.de füllen Sie die Mietbescheinigung direkt im Browser aus, ohne Anmeldung. Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten stehen einzeln da, so lassen sich die Beträge leicht prüfen. Die Vorlage nennt keine Behörde und keinen Zweck. Ihr Vermieter sieht also auf dem Blatt nicht, wofür Sie es brauchen. Soll er alles selbst eintragen, geben Sie ihm den PDF-Vordruck. Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät.
Mietbescheinigung: Vorlage direkt ausfüllen, drucken, als PDF speichern oder per E-Mail senden
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Ausfüllen und anpassenDie Daten in die blauen Felder eintragen. Auch der übrige Text lässt sich per Klick ändern.
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PrüfenLesen Sie die Bescheinigung vor der Unterschrift noch einmal ganz durch.
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FertigDrucken und vom Vermieter unterschreiben lassen.
🔒 Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Wir speichern sie nicht.
Mietbescheinigung
Vermieter: Vorname Nachname oder Firma Straße und Hausnummer, PLZ Ort
Telefon: optional
Mieter: Vorname Nachname (bei mehreren Mietern alle eintragen)
Art des Mietverhältnisses: Hauptmieter / Untermieter
Wohnung und Mietverhältnis: Straße und Hausnummer, PLZ Ort
Lage: z. B. 2. Obergeschoss links
Wohnfläche: 00 m², Zimmer: 0, Personen in der Wohnung: 0
Mietvertrag vom: TT.MM.JJJJ, Einzug am: TT.MM.JJJJ
Monatliche Kosten:
Grundmiete (Kaltmiete): 0,00 Euro
Nebenkosten ohne Heizung (Vorauszahlung oder Pauschale): 0,00 Euro
Vorauszahlung Heizung: 0,00 Euro
Vorauszahlung Warmwasser (falls getrennt): 0,00 Euro
In der Miete enthalten, z. B. Strom oder Möbel: 0,00 Euro
Garage oder Stellplatz: 0,00 Euro
Gesamtbetrag im Monat: 0,00 Euro
Dieser Betrag gilt seit: TT.MM.JJJJ
Art der Heizung: z. B. Gas, Öl, Fernwärme, Strom
Warmwasser: über die Heizung / getrennt, z. B. Durchlauferhitzer
Hiermit bestätige ich, dass diese Angaben richtig sind.
Ort, Datum: Ort,
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Unterschrift des Vermieters oder der Hausverwaltung (Vorname Nachname)
Diese Vorlage ist ein allgemeiner Mustertext und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung durch einen Anwalt oder eine Beratungsstelle. Für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr — die Anpassung an Ihren konkreten Fall liegt allein bei Ihnen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen.
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Häufige Fragen: Mietbescheinigung
Wo bekomme ich die Mietbescheinigung her?
Unterschreiben muss sie Ihr Vermieter oder die Hausverwaltung. Wohnen Sie zur Untermiete, ist das der Hauptmieter. Den Vordruck bekommen Sie meist von der Stelle, die die Bescheinigung haben möchte, zum Beispiel von der Wohngeldstelle oder vom Jobcenter. Viele Stellen haben ihn auf ihrer Internetseite. Ein eigenes Formular der Stelle ist meist der einfachste Weg. Unsere Vorlage hilft, wenn kein Formular vorgegeben ist oder wenn Sie einen Vordruck ohne Behördennamen möchten. Fragen Sie im Zweifel vorher nach, ob die Stelle ihn annimmt.
Was ist der Unterschied zwischen Mietbescheinigung und Vermieterbescheinigung?
Die Mietbescheinigung nennt die Miete und ihre Bestandteile. Mit Vermieterbescheinigung ist oft etwas anderes gemeint: die Wohnungsgeberbestätigung für die Anmeldung beim Meldeamt. Sie bestätigt den Einzug und nennt keine Miete. Jobcenter und andere Stellen sagen aber auch Vermieterbescheinigung, wenn sie die Miethöhe wissen wollen. Fragen Sie deshalb nach, wofür das Blatt gedacht ist.
Muss mein Vermieter die Mietbescheinigung ausfüllen?
Eine ausdrückliche Pflicht gegenüber Ihnen als Mieter steht nicht im Gesetz. Für eine andere Bescheinigung, die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, hat der Bundesgerichtshof einen Anspruch abgelehnt (30.9.2009, VIII ZR 238/08). Ein Urteil des Bundesgerichtshofs genau zur Mietbescheinigung ist uns nicht bekannt. Viele Vermieter füllen das Blatt trotzdem aus, wenn man sie freundlich bittet. Anders ist es, wenn die Behörde selbst fragt. Der Wohngeldbehörde muss der Vermieter Auskunft über die Miete geben (§ 23 Abs. 3 Wohngeldgesetz). Dem Jobcenter muss er seit Juli 2026 ebenfalls antworten, wenn es die Angaben braucht und von Ihnen nicht oder nicht verlässlich bekommt (§ 60 Abs. 6 SGB II). Weigert sich Ihr Vermieter, sagen Sie der Stelle Bescheid und reichen Sie andere Unterlagen ein, zum Beispiel den Mietvertrag.
Darf das Jobcenter eine Mietbescheinigung verlangen?
Das Jobcenter darf Nachweise über Ihre Wohnkosten verlangen. Die Bundesdatenschutzbeauftragte sagt aber: Es darf Sie nicht dazu verpflichten, ein vom Vermieter ausgefülltes und unterschriebenes Blatt vorzulegen. Der Vermieter würde dadurch oft erfahren, dass Sie Leistungen beziehen. Die Form des Nachweises wählen nach dieser Ansicht Sie selbst. Meist reichen Mietvertrag und Nebenkostenabrechnung. Zuletzt hat sie das im Februar 2026 geschrieben, also vor der neuen Regel vom Juli 2026, und zwar an die gemeinsamen Jobcenter von Arbeitsagentur und Kommune. Freiwillig dürfen Sie auch eine Mietbescheinigung nutzen, und unsere Vorlage nennt weder Behörde noch Zweck. Das alles gilt für das Grundsicherungsgeld, früher Bürgergeld.
Was passiert, wenn ich dem Jobcenter keine Nachweise gebe?
Bringen Sie keine oder unklare Nachweise, darf das Jobcenter seit Juli 2026 den Vermieter direkt fragen (§ 60 Abs. 6 SGB II). Dann erfährt er in der Regel von Ihrem Leistungsbezug. Fehlen die Nachweise weiter, kann das Jobcenter die Leistung ganz oder teilweise streichen, bis Sie sie nachreichen. Vorher muss es Sie schriftlich darauf hinweisen und eine Frist setzen (§ 66 SGB I).
Was gilt beim Wohngeld?
Beim Wohngeld zählt die Miete ohne Heizkosten, Warmwasser, Haushaltsenergie wie Strom und ohne Garage oder Stellplatz (§ 9 Wohngeldgesetz). Darum fragen die Wohngeldstellen die Beträge einzeln ab. Viele haben dafür ein eigenes Formular, das Sie mit dem Antrag bekommen. Nehmen Sie dieses und geben Sie es Ihrem Vermieter. Stehen die Beträge schon vollständig im Mietvertrag, fragen Sie nach, ob er reicht. Stehen sie nicht in Ihren Unterlagen, zieht die Behörde Pauschalen ab (§ 9 Abs. 2 Wohngeldgesetz).
Wie aktuell muss eine Mietbescheinigung sein?
Eine feste Frist nennt das Gesetz nicht. Die Bescheinigung muss die Miete zeigen, die jetzt gilt. Hat sich die Miete oder die Vorauszahlung geändert, lassen Sie sich eine neue ausstellen. Beim Jobcenter reicht dann meist auch das Schreiben zur Mieterhöhung oder die neue Nebenkostenabrechnung. Ob ein älteres Blatt noch genügt, sagt Ihnen die Stelle, die es verlangt.
Ist eine Mietbescheinigung dasselbe wie ein Mietvertrag?
Nein. Der Mietvertrag regelt, was zwischen Ihnen und dem Vermieter gilt. Die Mietbescheinigung bestätigt nur den Stand an einem bestimmten Tag. Sie ändert nichts am Vertrag und ersetzt ihn nicht. Eine Bestätigung, dass Sie die Miete pünktlich zahlen, ist sie auch nicht. Dafür gibt es die Mietzahlungsbestätigung. Tragen Sie nur ein, was stimmt. Falsche Angaben gegenüber einer Behörde können teuer werden.
Mietbescheinigung: Vordruck als PDF
Derselbe Vordruck als PDF. Am PC ausfüllen oder ausdrucken und Ihrem Vermieter geben. Auch das PDF nennt keine Behörde und keinen Zweck.
Mit einer Mietzahlungsbestätigung bestätigt der Vermieter, dass der Mieter die Miete für einen bestimmten Zeitraum vollständig und pünktlich gezahlt hat. Je nach Zusammenhang ist auch von einer Mietquittung, einem Mietzahlungsbeleg oder einem Mietzahlungsnachweis die Rede. Gemeint ist im Kern dasselbe: ein schriftlicher Beleg über geleistete Mietzahlungen.
Die Mieterselbstauskunft ist ein wichtiges Dokument im Prozess der Wohnungsvermietung. Sie dient Vermietern dazu, potenzielle Mieter besser einschätzen zu können und Risiken zu minimieren. Gleichzeitig ist sie für Mieter eine Möglichkeit, sich positiv zu präsentieren. Die Mieterauskunft ist ein Fragebogen, den der Mietinteressent ausfüllt. Sie enthält Informationen zur Person, zur finanziellen Situation und zum bisherigen Mietverhältnis.
Wenn Ihr Wohngeldbescheid falsch berechnet wurde, wichtige Angaben unberücksichtigt blieben oder Ihr Antrag zu Unrecht abgelehnt wurde, können Sie schriftlich Widerspruch einlegen. Mit unserer kostenlosen Vorlage schreiben Sie das Widerspruchsschreiben in wenigen Minuten online, passen es an Ihren Fall an und können es anschließend drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden.
Nach der jährlichen Nebenkostenabrechnung möchten Sie als Vermieter die monatliche Vorauszahlung anpassen und Ihren Mieter darüber informieren? Mit unserer Vorlage erstellen Sie das passende Schreiben in wenigen Minuten – online ausfüllen, kostenlos drucken, als PDF speichern oder direkt per E-Mail versenden.
Einen Untermietvertrag für eine privat angemietete Wohnung benötigen Sie immer dann, wenn Sie als Hauptmieter einen Teil Ihrer Wohnung – beispielsweise ein Zimmer – oder die gesamte Wohnung an eine andere Person weitervermieten möchten. Ein solcher Vertrag ist essenziell, um die Rechte und Pflichten beider Parteien klar zu regeln und rechtliche Sicherheit zu gewährleisten.