Mit einer Mietzahlungsbestätigung bestätigt der Vermieter, dass der Mieter die Miete für einen bestimmten Zeitraum vollständig und pünktlich gezahlt hat. Je nach Zusammenhang ist auch von einer Mietquittung, einem Mietzahlungsbeleg oder einem Mietzahlungsnachweis die Rede. Gemeint ist im Kern dasselbe: ein schriftlicher Beleg über geleistete Mietzahlungen.
Unsere PDF-Vorlage ist als Jahresübersicht aufgebaut. Auf einer Seite finden Sie eine Tabelle für alle zwölf Monate mit Spalten für Mietbetrag, Zahlungsdatum und Bemerkungen. Über der Tabelle steht der Bestätigungssatz, mit dem der Vermieter den pünktlichen und vollständigen Eingang der Miete erklärt. Sie können die Felder direkt am Bildschirm ausfüllen, das Dokument speichern, ausdrucken und unterschreiben.
Wozu dient eine Mietzahlungsbestätigung?
Eine Bestätigung über geleistete Mietzahlungen wird in vielen Situationen verlangt:
- Bewerbung um eine neue Wohnung. Die meisten Vermieter möchten vor Vertragsabschluss sehen, dass der Interessent seine bisherige Miete zuverlässig gezahlt hat. Die Bestätigung gehört neben der Schufa-Auskunft und der Mieterselbstauskunft zu den zentralen Unterlagen einer Wohnungsbewerbung.
- Kreditantrag bei der Bank. Regelmäßige und pünktliche Mietzahlungen sprechen für Ihre Bonität.
- Anträge bei Behörden. Bei Wohngeld oder Bürgergeld reicht der Kontoauszug oft nicht aus.
- Steuerliche Zwecke. Vermieter benötigen Belege für ihre Einnahmen, Mieter unter bestimmten Voraussetzungen für absetzbare Mietkosten.
- Barzahlung der Miete. Ohne Überweisung gibt es keinen Kontoauszug. Die Bestätigung mit den eingetragenen Zahlungsdaten ist dann der einzige Nachweis.
- Streit über Mietzahlungen. Kommt es zu Unstimmigkeiten, ist eine vom Vermieter unterzeichnete Bestätigung ein eindeutiger Beleg.
Maßgeblich ist § 368 BGB. Danach hat der Mieter ohnehin das Recht, vom Vermieter eine Quittung über geleistete Zahlungen zu verlangen. Das gilt unabhängig von der Zahlungsart.
So füllen Sie die Vorlage aus
Tragen Sie die Stammdaten einmal oben ein und ergänzen Sie anschließend die Zahlungen Monat für Monat in der Tabelle.
- Vermieter. Vor- und Nachname, vollständige Anschrift und Kontaktdaten eintragen.
- Mieter. Name, Anschrift und Kontaktdaten ergänzen.
- Anschrift des Mietobjekts. Die genaue Adresse der Wohnung eintragen, auf die sich die Zahlungen beziehen.
- Jahr. Das Kalenderjahr eintragen, für das die Bestätigung gelten soll.
- Monatsübersicht. Pro Monat den gezahlten Mietbetrag und das Zahlungsdatum erfassen. In die Spalte „Bemerkungen" passen Hinweise wie Teilzahlung, verspätete Zahlung, Nachzahlung oder Stundung.
- Ort und Datum. Ergänzen, wo und wann die Bestätigung ausgestellt wird.
- Unterschrift des Vermieters. Mit handschriftlicher oder digitaler Signatur wird das Dokument gültig.
Die Mietzahlungsbestätigung wird ausschließlich vom Vermieter unterschrieben. Eine Unterschrift des Mieters ist nicht vorgesehen, weil der Vermieter mit dem Dokument den Erhalt der Zahlungen quittiert.
Kalt- oder Warmmiete eintragen?
Die Vorlage unterscheidet nicht zwischen Kaltmiete und Warmmiete. Tragen Sie den Betrag ein, der tatsächlich überwiesen oder bar bezahlt wurde. In der Regel ist das die Warmmiete einschließlich Nebenkostenvorauszahlung. Wenn Sie ausdrücklich nur die Kaltmiete belegen möchten, vermerken Sie dies in der Spalte „Bemerkungen". Nicht benötigte Monatszeilen können Sie frei lassen, etwa wenn das Mietverhältnis erst im Laufe des Jahres begonnen hat.