Mieterhöhung Vordruck: Muster & PDF online ausfüllen

Als Vermieter können Sie die Miete nicht einfach erhöhen – Sie müssen sie nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs vom Mieter verlangen und ihn um Zustimmung bitten. Mit dem folgenden Vordruck formulieren Sie ein Mieterhöhungsverlangen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 558 BGB) in wenigen Minuten online: Felder ausfüllen, drucken oder als PDF speichern – kostenlos und ohne Anmeldung.

Mit unserer Vorlage geht das ganz unkompliziert

  • Direkt online ausfüllen — kein Word, kein PDF-Editor nötig
  • Vorformulierter Mustertext, den Sie frei anpassen können
  • Mit einem Klick drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden
  • Komplett kostenlos, ohne Registrierung oder Anmeldung
  • Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät — keine Datenspeicherung

Vorlage Mieterhöhung – direkt ausfüllen, drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden

Tragen Sie Ihre Daten in die blau markierten Felder ein — das sind die Pflichtfelder, die Sie in jedem Fall an Ihre Situation anpassen müssen. Auch der übrige Brieftext lässt sich durch Klick direkt im Brief ändern. Bitte prüfen Sie den kompletten Brief vor dem Versand und passen Sie ihn bei Bedarf an — auch nicht markierte Formulierungen können in Ihrem Fall unpassend sein. Wenn Sie fertig sind:

  • Drucken oder als PDF speichern
  • Per E-Mail senden — öffnet Ihr E-Mail-Programm mit fertigem Brief
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  • Zurücksetzen, um neu zu starten

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Vorname Nachname (Vermieter)
Straße und Hausnummer
PLZ Ort
Telefon: optional
E-Mail: optional


Vorname Nachname (Mieter)
Straße und Hausnummer
PLZ Ort

Ort,

Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete

Mietverhältnis: Anschrift der Wohnung, ggf. Lage/Etage

Sehr geehrte/r Frau / Herr Nachname,

für die von Ihnen gemietete Wohnung beträgt die derzeitige Nettokaltmiete z. B. 650 Euro monatlich. Die Miete ist seit dem TT.MM.JJJJ (letzte Mieterhöhung / Mietbeginn) unverändert.

Hiermit verlange ich gemäß § 558 BGB Ihre Zustimmung zu einer Erhöhung der Nettokaltmiete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Die monatliche Nettokaltmiete soll künftig z. B. 715 Euro betragen. Die Erhöhung beträgt damit z. B. 65 Euro (z. B. 10 Prozent).

Zur Begründung beziehe ich mich auf:

z. B. den qualifizierten Mietspiegel der Stadt … (Mietspiegelfeld eintragen), drei Vergleichswohnungen mit Anschrift, ein Sachverständigengutachten oder die Auskunft einer Mietdatenbank

Die verlangte Miete überschreitet die Kappungsgrenze nicht: Innerhalb der letzten drei Jahre wurde die Miete um nicht mehr als 20 Prozent (in Gebieten mit Kappungsgrenzen-Verordnung 15 Prozent) erhöht.

Ich bitte Sie, der Mieterhöhung bis zum Ablauf des übernächsten Monats nach Zugang dieses Schreibens zuzustimmen. Stimmen Sie zu, ist die erhöhte Miete ab dem TT.MM.JJJJ (Beginn des dritten Monats nach Zugang) zu zahlen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


_____________________________
Vorname Nachname (Vermieter)


Anlagen:
z. B. Auszug aus dem Mietspiegel, Liste der Vergleichswohnungen

Reintext zum Kopieren

Sie können den Text auch direkt im Feld markieren und mit Strg+C / Cmd+C kopieren.

Klassische PDF-Vorlage zum Herunterladen

Das Wichtigste in Kürze: Eine reguläre Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erfolgt nach § 558 BGB. Der Vermieter verlangt die Erhöhung und braucht die Zustimmung des Mieters – er kann sie nicht einseitig anordnen. Das Schreiben muss in Textform verfasst und begründet sein (Mietspiegel, drei Vergleichswohnungen oder Gutachten). Die Miete muss zuvor zwölf Monate unverändert gewesen sein, und die Kappungsgrenze von 20 Prozent (in angespannten Märkten 15 Prozent) in drei Jahren ist einzuhalten.

Wann brauchen Sie diese Vorlage?

Sie nutzen den Vordruck, wenn Sie als Vermieter die Kaltmiete an die ortsübliche Vergleichsmiete angleichen möchten. Für eine Erhöhung nach einer Modernisierung (§ 559 BGB) oder bei einer vereinbarten Index- oder Staffelmiete gelten andere Regeln und eigene Formulierungen – dafür ist diese Vorlage nicht gedacht.

Voraussetzungen und Fristen

Für ein wirksames Mieterhöhungsverlangen nach § 558 BGB müssen mehrere Punkte zusammenkommen:

  • Wartefrist: Die Miete muss bei Zugang des Schreibens seit mindestens zwölf Monaten unverändert sein; wirksam werden kann die Erhöhung frühestens 15 Monate nach der letzten Anpassung.
  • Textform und Begründung: Das Verlangen muss in Textform erfolgen und begründet sein – üblich sind der Mietspiegel, mindestens drei vergleichbare Wohnungen oder ein Sachverständigengutachten.
  • Kappungsgrenze: Innerhalb von drei Jahren darf die Miete um höchstens 20 Prozent steigen, in Gebieten mit entsprechender Verordnung nur um 15 Prozent.
  • Zustimmungsfrist: Der Mieter hat bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach Zugang Zeit, zuzustimmen. Die erhöhte Miete ist dann ab Beginn des dritten Monats fällig.

Stimmt der Mieter nicht zu, kann der Vermieter innerhalb von drei weiteren Monaten auf Zustimmung klagen. Eine Mieterhöhung allein durch ein Schreiben „durchsetzen" geht nicht – ohne Zustimmung oder Urteil bleibt die alte Miete bestehen.

Häufige Fehler

  • Erhöhung „mitteilen" statt verlangen: Ein bloßer Hinweis „Ihre Miete steigt ab …" ist unwirksam – es muss um Zustimmung gebeten werden.
  • Begründung fehlt oder ist zu dünn: Ohne Mietspiegel, Vergleichswohnungen oder Gutachten ist das Verlangen formell unwirksam.
  • Wartefrist oder Kappungsgrenze übersehen: Zu frühe oder zu hohe Erhöhungen sind angreifbar.
  • Falsche Bezugsgröße: Maßgeblich ist die Nettokaltmiete, nicht die Warmmiete inklusive Nebenkosten.

Häufige Fragen

Wie kündige ich eine Mieterhöhung richtig an?
Streng genommen kündigt man eine Mieterhöhung nicht an, sondern verlangt sie: mit konkretem neuen Betrag, einer zulässigen Begründung und dem Hinweis auf die Zustimmungsfrist. Genau das leistet diese Vorlage.

Wann darf ich als Vermieter die Miete erhöhen?
In der Regel frühestens 15 Monate nach Einzug oder nach der letzten Erhöhung – und nur innerhalb der Kappungsgrenze von 20 (bzw. 15) Prozent in drei Jahren.

Was ist der Unterschied zur Mieterhöhung nach Modernisierung?
Bei einer Modernisierung (§ 559 BGB) dürfen bis zu 8 Prozent der Kosten jährlich auf die Miete umgelegt werden; dafür gilt eine eigene Begründung und keine Zustimmung des Mieters ist nötig. Reine Instandhaltung (z. B. ein kaputtes Fenster ersetzen) rechtfertigt dagegen keine Erhöhung.

Was kann der Mieter tun?
Der Mieter kann zustimmen, ablehnen oder das Verlangen prüfen lassen. Lehnt er ab, gilt die alte Miete weiter, bis er zustimmt oder ein Gericht entscheidet. Für die Gegenseite gibt es die Vorlage Widerspruch gegen die Mieterhöhung.

Was Sie noch wissen sollten

Aus den Fragen unserer Nutzer wissen wir, dass die Begründung der häufigste Stolperstein ist: Beziehen Sie sich auf den örtlichen Mietspiegel, sollte die betreffende Mietspiegelfeld-Angabe konkret genannt werden; nennen Sie Vergleichswohnungen, müssen es mindestens drei mit nachvollziehbarer Anschrift sein. Senden Sie das Schreiben am besten per Einschreiben oder lassen Sie sich den Zugang bestätigen – die Zustimmungsfrist des Mieters beginnt erst mit dem Zugang.

Weitere Suchbegriffe: 
Mietanpassung, Mieterhöhungsschreiben, Mieterhöhungsvorlage, Mietzahlung

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