Wer als Vermieter eine Wohnung wegen Eigenbedarf kündigen möchte, muss die Kündigung schriftlich, fristgerecht und mit konkreter Begründung aussprechen — sonst ist sie unwirksam. Mit der folgenden Vorlage formulieren Sie das Kündigungsschreiben in wenigen Minuten online, passen es an Ihren Fall an, drucken es kostenlos, speichern es als PDF oder versenden es per E-Mail.
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Vorlage Eigenbedarfskündigung – direkt ausfüllen, drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden
Tragen Sie Ihre Daten in die blau markierten Felder ein — das sind die Pflichtfelder, die Sie in jedem Fall an Ihre Situation anpassen müssen. Auch der übrige Brieftext lässt sich durch Klick direkt im Brief ändern. Bitte prüfen Sie den kompletten Brief vor dem Versand und passen Sie ihn bei Bedarf an — gerade die Begründung des Eigenbedarfs muss zu Ihrem konkreten Fall passen. Wenn Sie fertig sind:
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Vorname Nachname (Vermieter) Straße und Hausnummer PLZ Ort
Telefon: optional
E-Mail: optional
Vorname Nachname (Mieter) Straße und Hausnummer PLZ Ort
Ort,
Kündigung des Mietverhältnisses wegen Eigenbedarfs
Mietobjekt: Anschrift der Wohnung, Lage im Haus (z. B. 2. OG links)
Sehr geehrte/r Frau / Herr Nachname,
hiermit kündige ich das zwischen uns bestehende Mietverhältnis über die oben genannte Wohnung ordentlich und fristgerecht wegen Eigenbedarfs zum TT.MM.JJJJ, hilfsweise zum nächstzulässigen Termin.
Den Eigenbedarf begründe ich wie folgt:
Konkrete Begründung: Für welche Person wird die Wohnung benötigt (Sie selbst, Familienangehörige, Haushaltsangehörige) und aus welchem Grund? Bitte nachvollziehbar und wahrheitsgemäß schildern.
Ich weise Sie darauf hin, dass Sie dieser Kündigung unter den Voraussetzungen des § 574 BGB widersprechen können, wenn die Beendigung des Mietverhältnisses für Sie oder Ihre Familie eine unzumutbare Härte bedeuten würde. Ein solcher Widerspruch ist spätestens zwei Monate vor Beendigung des Mietverhältnisses schriftlich zu erklären.
Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Kündigung schriftlich.
Diese Vorlage ist ein allgemeiner Mustertext und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung durch einen Anwalt oder eine Beratungsstelle. Für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr — die Anpassung an Ihren konkreten Fall liegt allein bei Ihnen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen.
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Eine Eigenbedarfskündigung ist nur mit konkreter, nachvollziehbarer Begründung wirksam (§ 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB).
Die Kündigungsfrist beträgt je nach Mietdauer 3, 6 oder 9 Monate (§ 573c BGB).
Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben sein — eine Kündigung per E-Mail ist nicht zulässig.
Der Mieter kann bei unzumutbarer Härte nach § 574 BGB widersprechen.
Wann brauchen Sie diese Vorlage?
Sie sind Vermieter und benötigen Ihre vermietete Wohnung für sich selbst, für Familienangehörige oder für Mitglieder Ihres Haushalts — etwa für ein studierendes Kind oder zur Unterbringung eines pflegebedürftigen Elternteils. In diesem Fall können Sie das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs kündigen. Wichtig ist, dass Sie den Eigenbedarf konkret begründen und alle Formvorschriften einhalten, damit die Kündigung Bestand hat.
Begründung: der häufigste Grund für eine unwirksame Kündigung
Der Eigenbedarf muss konkret, nachvollziehbar und schriftlich begründet werden. Allgemeinplätze oder vage Formulierungen können die Kündigung unwirksam machen. Nennen Sie die Person, für die die Wohnung benötigt wird, und den Grund. Berechtigt sind der Bedarf für Sie selbst, für nahe Familienangehörige sowie für Angehörige Ihres Haushalts.
Kündigungsfristen nach Mietdauer
Für Vermieter gelten gestaffelte Fristen nach § 573c BGB, abhängig davon, wie lange der Mieter bereits in der Wohnung wohnt:
bis zu 5 Jahre Mietdauer: 3 Monate Kündigungsfrist
über 5 bis 8 Jahre: 6 Monate
über 8 Jahre: 9 Monate
Wohnt ein Mieter beispielsweise seit dem 1. Januar 2018 in der Wohnung, beträgt die Frist bei einer Kündigung Mitte 2026 sechs Monate. Eine verspätete Kündigung ist unwirksam, das Mietverhältnis läuft dann weiter.
Das Kündigungsschreiben muss vom Vermieter oder einer ausdrücklich bevollmächtigten Person eigenhändig unterschrieben werden. Elektronische Formen (E-Mail, Fax) sind nicht zulässig. Versenden Sie die Kündigung nachweisbar, am besten per Einwurf-Einschreiben, und sorgen Sie für einen Zugangsnachweis.
Widerspruch und Härtefall
Der Mieter kann der Kündigung nach § 574 BGB widersprechen, wenn die Beendigung des Mietverhältnisses für ihn oder seine Familie eine unzumutbare Härte darstellt — etwa bei schwerer Krankheit, hohem Alter oder Schwangerschaft. Der Widerspruch muss schriftlich und in der Regel spätestens zwei Monate vor dem Ende des Mietverhältnisses erfolgen. Bis zur Klärung kann der Mieter unter Umständen in der Wohnung bleiben.
Häufige Fehler bei der Eigenbedarfskündigung
Begründung zu vage: Ohne konkrete Person und konkreten Grund ist die Kündigung angreifbar.
Falsche Frist: Wer die Mietdauer falsch einordnet, kündigt zu kurz — die Kündigung wird unwirksam.
Keine eigenhändige Unterschrift: Eine Kündigung per E-Mail oder ohne Originalunterschrift ist formunwirksam.
Kein Zugangsnachweis: Ohne Beleg lässt sich der rechtzeitige Zugang im Streitfall nicht belegen.
Häufige Fragen
Für wen darf ich Eigenbedarf anmelden?
Für sich selbst, für nahe Familienangehörige (etwa Kinder, Eltern, Geschwister) und für Angehörige Ihres Haushalts. Je entfernter das Verhältnis, desto höher sind die Anforderungen an die Begründung.
Welche Frist gilt für mich als Vermieter?
3, 6 oder 9 Monate, gestaffelt nach der bisherigen Mietdauer (§ 573c BGB). Maßgeblich ist, wie lange der Mieter schon in der Wohnung wohnt.
Reicht eine Kündigung per E-Mail?
Nein. Die ordentliche Kündigung eines Mietverhältnisses bedarf der Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift. E-Mail oder Fax genügen nicht.
Was passiert, wenn der Mieter widerspricht?
Bei berechtigtem Härtefall nach § 574 BGB kann das Mietverhältnis fortgesetzt werden. Lässt sich keine Einigung erzielen, entscheidet im Zweifel das Gericht.
Was Sie noch wissen sollten
Aus den Fragen unserer Nutzer wissen wir, dass die meisten Eigenbedarfskündigungen nicht an der Frist, sondern an der Begründung scheitern. Schildern Sie den Eigenbedarf so konkret wie möglich und wahrheitsgemäß — ein vorgetäuschter Eigenbedarf kann Schadensersatzansprüche des Mieters auslösen. Wegen der Tragweite ist es bei Unsicherheiten ratsam, die Kündigung vorab durch einen auf Mietrecht spezialisierten Anwalt prüfen zu lassen.
Wenn Sie bei der Übergabe Ihrer Wohnung nicht persönlich anwesend sein können, lässt sich eine Vertrauensperson mit einer schriftlichen Vollmacht in Ihrem Namen einsetzen. Mit unserer Vorlage füllen Sie die Vollmacht in wenigen Minuten online aus, passen sie an Ihre Situation an und können sie anschließend drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden – kostenlos und ohne Anmeldung.
Als Vermieter können Sie die Miete nicht einfach erhöhen – Sie müssen sie nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs vom Mieter verlangen und ihn um Zustimmung bitten. Mit dem folgenden Vordruck formulieren Sie ein Mieterhöhungsverlangen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 558 BGB) in wenigen Minuten online: Felder ausfüllen, drucken oder als PDF speichern – kostenlos und ohne Anmeldung.
Die Kündigung eines Mietverhältnisses ist ein sensibles Thema, das sowohl für Vermieter als auch für Mieter von großer Bedeutung ist. Für Vermieter ist es wichtig, die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen zu kennen, um eine wirksame Kündigung auszusprechen. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige rund um das Thema "Mieter kündigen".
Wenn Ihr Mieter mit der Miete im Rückstand ist, ist eine schriftliche Zahlungserinnerung meist der beste erste Schritt: Sie erinnert freundlich und professionell an die offene Zahlung, ohne das Mietverhältnis unnötig zu belasten.
Die Mieterselbstauskunft ist ein wichtiges Dokument im Prozess der Wohnungsvermietung. Sie dient Vermietern dazu, potenzielle Mieter besser einschätzen zu können und Risiken zu minimieren. Gleichzeitig ist sie für Mieter eine Möglichkeit, sich positiv zu präsentieren. Die Mieterauskunft ist ein Fragebogen, den der Mietinteressent ausfüllt. Sie enthält Informationen zur Person, zur finanziellen Situation und zum bisherigen Mietverhältnis.
Ein Mietaufhebungsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter, die das Mietverhältnis zu einem bestimmten Termin einvernehmlich und vorzeitig beendet. Im Gegensatz zur Kündigung, die oft bestimmte Fristen und formale Anforderungen mit sich bringt, bietet der Mietaufhebungsvertrag eine flexible Lösung für beide Parteien. Er bedarf der Schriftform und sollte von beiden Parteien unterzeichnet werden.
Mit einer Mietzahlungsbestätigung bestätigt der Vermieter, dass der Mieter die Miete für einen bestimmten Zeitraum vollständig und pünktlich gezahlt hat. Je nach Zusammenhang ist auch von einer Mietquittung, einem Mietzahlungsbeleg oder einem Mietzahlungsnachweis die Rede. Gemeint ist im Kern dasselbe: ein schriftlicher Beleg über geleistete Mietzahlungen.
Sie sind Vermieter und möchten Ihren Mietern wertvolle Empfehlungen für das Einsparen von Energie in den Bereichen Strom, Gas und Wasser überreichen? Gerade in Zeiten, in denen Energiekosten kontinuierlich steigen, ist es wichtig, sowohl umweltbewusst als auch wirtschaftlich zu handeln. Ein solches Anschreiben kann zudem eine sanfte Vorbereitung auf eine eventuelle Mieterhöhung sein, die durch gestiegene Nebenkosten begründet wird.