Wenn Ihr Mieter mit der Miete im Rückstand ist, ist eine schriftliche Zahlungserinnerung meist der beste erste Schritt: Sie erinnert freundlich und professionell an die offene Zahlung, ohne das Mietverhältnis unnötig zu belasten. Mit unserer Vorlage füllen Sie die Erinnerung in wenigen Minuten online aus, passen den Mustertext an Ihre Situation an und können ihn direkt drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden – kostenlos und ohne Anmeldung.
Mit unserer Vorlage geht das ganz unkompliziert
Direkt online ausfüllen — kein Word, kein PDF-Editor nötig
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Vorlage Zahlungserinnerung Miete – direkt ausfüllen, drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden
Tragen Sie Ihre Daten in die blau markierten Felder ein — das sind die Pflichtfelder, die Sie in jedem Fall an Ihre Situation anpassen müssen. Auch der übrige Brieftext lässt sich durch Klick direkt im Brief ändern. Bitte prüfen Sie den kompletten Brief vor dem Versand und passen Sie ihn bei Bedarf an — auch nicht markierte Formulierungen können in Ihrem Fall unpassend sein. Wenn Sie fertig sind:
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Vorname Nachname (Vermieter) Straße und Hausnummer PLZ Ort
Telefon: optional
E-Mail: optional
Vorname Nachname (Mieter) Straße und Hausnummer PLZ Ort
Ort,
Zahlungserinnerung – rückständige Miete für die Wohnung Anschrift der Mietwohnung
Sehr geehrte(r) Frau/Herr Nachname,
bei der Prüfung meiner Zahlungseingänge ist mir aufgefallen, dass die Miete für die von Ihnen gemietete Wohnung in der Anschrift der Mietwohnung derzeit nicht vollständig ausgeglichen ist.
Offen ist folgender Betrag:
Zeitraum / Monat(e): z. B. Miete Mai 2026
Offener Betrag: z. B. 850,00 €
Ursprünglich fällig am: TT.MM.JJJJ
Sicher handelt es sich um ein Versehen. Ich möchte Sie daher freundlich bitten, den offenen Betrag bis spätestens TT.MM.JJJJ auf das folgende Konto zu überweisen:
Kontoinhaber: Vorname Nachname
IBAN: DE00 0000 0000 0000 0000 00
Verwendungszweck: z. B. Miete Mai 2026, Wohnung Musterstraße 1
Sollten Sie die Zahlung zwischenzeitlich bereits veranlasst haben, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos. Bei finanziellen Schwierigkeiten sprechen Sie mich bitte an – oft lässt sich eine einvernehmliche Lösung finden.
Ich weise vorsorglich darauf hin, dass ein anhaltender Zahlungsverzug im weiteren Verlauf zu einer förmlichen Mahnung und im gesetzlichen Rahmen zur Kündigung des Mietverhältnisses führen kann. Mir liegt jedoch an einer unkomplizierten Klärung.
Diese Vorlage ist ein allgemeiner Mustertext und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung durch einen Anwalt oder eine Beratungsstelle. Für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr — die Anpassung an Ihren konkreten Fall liegt allein bei Ihnen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen.
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Das Wichtigste in Kürze: Eine Zahlungserinnerung ist der freundliche erste Schritt bei rückständiger Miete – rechtlich nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll, um dem Mieter die Zahlung zu ermöglichen und das Mietverhältnis zu erhalten. Nennen Sie den offenen Betrag, den Zeitraum und eine klare Zahlungsfrist. Bei Zahlungsverzug von mehr als zwei Monatsmieten kann nach § 543 Abs. 2 BGB grundsätzlich auch ohne vorherige Mahnung fristlos gekündigt werden.
Wann brauchen Sie diese Vorlage?
Sie setzen die Zahlungserinnerung ein, sobald eine Mietzahlung ganz oder teilweise ausbleibt. Sinnvoll ist sie insbesondere beim ersten Rückstand, bei kleineren Differenzen oder wenn Sie von einem Versehen ausgehen. Sie eignet sich auch als bewusst freundlicher Auftakt, bevor Sie eine förmliche Mahnung mit Fristsetzung nachschieben.
Zahlungserinnerung oder Mahnung – wo ist der Unterschied?
Beide Schreiben verfolgen ein ähnliches Ziel, unterscheiden sich aber im Ton und in der Wirkung:
Zahlungserinnerung: freundlicher, weniger formell. Sie erinnert an eine fällige Zahlung, ohne unmittelbar rechtliche Konsequenzen anzudrohen.
Mahnung: förmlicher. Sie weist deutlich auf den Verzug hin, setzt in der Regel eine letzte Frist und ist häufig der erste Schritt im rechtlichen Mahnverfahren.
In der Praxis erhält der Mieter oft zunächst eine Erinnerung und – falls diese ohne Reaktion bleibt – anschließend eine Mahnung.
Muss ich mahnen, bevor ich kündigen kann?
Nicht zwingend. Nach § 543 Abs. 2 BGB kann ein Vermieter bei Zahlungsverzug von mehr als zwei Monatsmieten grundsätzlich auch ohne vorherige Mahnung fristlos kündigen. In der Praxis wird eine vorherige Erinnerung oder Mahnung dennoch häufig empfohlen: Sie gibt dem Mieter die Chance, die Rückstände auszugleichen und das Mietverhältnis fortzusetzen – und dokumentiert zugleich, dass Sie den Mieter fair informiert haben.
Zustellung nachweisen – so gehen Sie sicher
Damit Sie im Streitfall belegen können, dass der Mieter Ihr Schreiben erhalten hat, empfiehlt sich ein nachweisbarer Zustellweg:
Einschreiben mit Rückschein – belegt die Zustellung an den Mieter.
Persönliche Übergabe – möglichst im Beisein eines Zeugen.
E-Mail – möglich, aber weniger verlässlich; bitten Sie um eine Lesebestätigung.
Dokumentieren Sie Versand und Zustellung in jedem Fall sorgfältig.
Häufige Fehler
Keine konkrete Zahlungsfrist genannt – der Mieter weiß nicht, bis wann er zahlen soll.
Betrag und Zeitraum ungenau – Rückstand nicht eindeutig beziffert.
Zu scharfer Ton bei der ersten Erinnerung – belastet das Mietverhältnis unnötig.
Kein Nachweis der Zustellung – im Streitfall schwer belegbar.
Häufige Fragen
Ist eine Zahlungserinnerung Pflicht?
Nein. Sie ist rechtlich nicht vorgeschrieben, aber ein sinnvoller und fairer erster Schritt.
Welche Frist sollte ich setzen?
Üblich sind einige Tage bis rund zwei Wochen. Wichtig ist ein konkretes Datum, bis zu dem der Betrag eingegangen sein soll.
Darf ich Mahngebühren verlangen?
Bei einer bloßen Zahlungserinnerung in der Regel nicht. Verzugskosten kommen erst in Betracht, wenn sich der Mieter tatsächlich im Verzug befindet – das hängt vom Einzelfall ab.
Was, wenn der Mieter nicht reagiert?
Dann folgt üblicherweise eine förmliche Mahnung mit Fristsetzung; bei erheblichem Rückstand kann eine Kündigung nach § 543 Abs. 2 BGB in Betracht kommen.
Was Sie noch wissen sollten
Bleiben Sie in der ersten Erinnerung bewusst sachlich und freundlich – viele Rückstände beruhen auf einem Versehen und lassen sich so ohne Streit klären. Achten Sie beim Umgang mit den Daten des Mieters auf den Datenschutz und geben Sie keine Informationen an Dritte weiter. Kommt es zu keiner Lösung, bewahren Sie Kopien aller Schreiben samt Zustellnachweis auf – diese Dokumentation ist im Falle einer späteren Mahnung oder Kündigung wichtig.
Mit einer Mietzahlungsbestätigung bestätigt der Vermieter, dass der Mieter die Miete für einen bestimmten Zeitraum vollständig und pünktlich gezahlt hat. Je nach Zusammenhang ist auch von einer Mietquittung, einem Mietzahlungsbeleg oder einem Mietzahlungsnachweis die Rede. Gemeint ist im Kern dasselbe: ein schriftlicher Beleg über geleistete Mietzahlungen.
Sie sind Vermieter und möchten Ihren Mietern wertvolle Empfehlungen für das Einsparen von Energie in den Bereichen Strom, Gas und Wasser überreichen? Gerade in Zeiten, in denen Energiekosten kontinuierlich steigen, ist es wichtig, sowohl umweltbewusst als auch wirtschaftlich zu handeln. Ein solches Anschreiben kann zudem eine sanfte Vorbereitung auf eine eventuelle Mieterhöhung sein, die durch gestiegene Nebenkosten begründet wird.
Ihr Mieter hat eine fällige Betriebskostennachzahlung aus der Nebenkostenabrechnung nicht beglichen? Mit unserer Vorlage schreiben Sie die Mahnung als Vermieter in wenigen Minuten online aus, setzen eine neue Zahlungsfrist und passen den Mustertext an Ihren Fall an. Anschließend drucken Sie das Schreiben, speichern es als PDF oder versenden es direkt per E-Mail – komplett kostenlos.
Wer als Vermieter eine Wohnung wegen Eigenbedarf kündigen möchte, muss die Kündigung schriftlich, fristgerecht und mit konkreter Begründung aussprechen — sonst ist sie unwirksam. Mit der folgenden Vorlage formulieren Sie das Kündigungsschreiben in wenigen Minuten online, passen es an Ihren Fall an, drucken es kostenlos, speichern es als PDF oder versenden es per E-Mail.
Die Kündigung eines Mietverhältnisses ist ein sensibles Thema, das sowohl für Vermieter als auch für Mieter von großer Bedeutung ist. Für Vermieter ist es wichtig, die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen zu kennen, um eine wirksame Kündigung auszusprechen. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige rund um das Thema "Mieter kündigen".
Nach der jährlichen Nebenkostenabrechnung möchten Sie als Vermieter die monatliche Vorauszahlung anpassen und Ihren Mieter darüber informieren? Mit unserer Vorlage erstellen Sie das passende Schreiben in wenigen Minuten – online ausfüllen, kostenlos drucken, als PDF speichern oder direkt per E-Mail versenden.
Eine Mietbürgschaft ist eine weit verbreitete Alternative zur klassischen Mietkaution, die sowohl für Vermieter als auch für Mieter zahlreiche Vorteile bietet. Anstatt die üblichen drei Nettokaltmieten auf einem Kautionskonto zu hinterlegen, bietet eine Mietbürgschaft eine flexible Lösung, bei der ein Bürge – in der Regel eine Versicherung oder Bank – die finanzielle Haftung im Falle von Mietausfällen oder Schäden übernimmt.
Wenn Sie bei der Übergabe Ihrer Wohnung nicht persönlich anwesend sein können, lässt sich eine Vertrauensperson mit einer schriftlichen Vollmacht in Ihrem Namen einsetzen. Mit unserer Vorlage füllen Sie die Vollmacht in wenigen Minuten online aus, passen sie an Ihre Situation an und können sie anschließend drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden – kostenlos und ohne Anmeldung.