Kein Gesetz zwingt dich, die Kündigung deines Mieters zu bestätigen. Viele Vermieter sparen sich das Schreiben deshalb, und meistens geht es ja auch gut. Bis es eben mal nicht gut geht. Dann will der Mieter auf einmal vier Wochen länger bleiben als gedacht, oder er schwört, seine Kündigung habe schon im März bei dir im Briefkasten gelegen, und du kannst nichts davon widerlegen. Genau dafür ist die Kündigungsbestätigung da. Zwei Daten stehen drin, an denen hinterher keiner mehr vorbeikommt: wann die Kündigung bei dir eingegangen ist und an welchem Tag der Wohnungsmietvertrag endet. Viel Arbeit ist das nicht. Weiter unten findest du eine kostenlose Vorlage, die du direkt auf der Seite ausfüllst und ausdruckst, als PDF speichern geht natürlich auch. Vorher haben wir noch zusammengeschrieben, was du prüfen solltest, bevor du bestätigst, und wie sich das Enddatum richtig berechnet.
Mit unserer Vorlage geht das ganz unkompliziert
Direkt online ausfüllen — kein Word, kein PDF-Editor nötig
Vorformulierter Mustertext, den du frei anpassen kannst
Mit einem Klick drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden
Komplett kostenlos, ohne Registrierung oder Anmeldung
Deine Eingaben bleiben auf deinem Gerät — keine Datenspeicherung
Das Wichtigste in Kürze: Bestätigen musst du die Kündigung deines Mieters nicht, kein Gesetz verlangt das. Schriftlich machen solltest du es trotzdem, denn der Mieter darf einen Nachweis über den Eingang verlangen, und im Streitfall zählt, was auf Papier steht. Rein gehören der Eingang der Kündigung, das genaue Enddatum des Mietverhältnisses und ein Wort zur Wohnungsübergabe.
Bist du als Vermieter verpflichtet, eine Kündigungsbestätigung auszustellen?
Nein. Du könntest die Kündigung kommentarlos abheften, verboten ist das nicht. Dein Mieter darf allerdings einen Nachweis darüber verlangen, dass seine Kündigung angekommen ist. Und spätestens da lohnt sich das kurze Schreiben auch für dich selbst. Gibt es später Streit darüber, ob die Kündigung rechtzeitig einging oder wann die Wohnung frei wird, hast du ein Papier in der Hand, auf das sich beide Seiten berufen können. Warte damit nicht wochenlang. Ein paar Tage nach Eingang der Kündigung sind ein guter Rahmen.
Was solltest du beachten, wenn dein Mieter gekündigt hat?
Erst prüfen, dann bestätigen: Die Kündigung muss auf Papier stehen und vom Mieter eigenhändig unterschrieben sein, so will es § 568 BGB. Eine E-Mail genügt dafür nicht. Bei der Frist gilt § 573c BGB, also drei Monate, sofern der Mietvertrag nichts anderes sagt.
Kündigungsgrund: Braucht dein Mieter keinen. Anders sieht es nur aus, wenn der Vertrag eine Mindestlaufzeit oder eine feste Laufzeit hat. Dann ist die ordentliche Kündigung meist ausgeschlossen, und es bleibt nur die außerordentliche aus wichtigem Grund.
Schriftlich bestätigen: Eingang der Kündigung nennen, konkretes Enddatum dazu, fertig. Ein Hinweis zur Wohnungsübergabe schadet auch nicht. Genau dafür ist die Vorlage weiter unten gedacht.
Übergabe organisieren: Den Termin machst du am besten früh aus, üblich ist der letzte Tag des Mietverhältnisses. Und nimm dir Zeit fürs Übergabeprotokoll. Zustand der Räume, Zählerstände, Schlüssel, alles rein. Was da sauber drinsteht, muss hinterher keiner mehr diskutieren, auch nicht bei Schäden, die über die normale Abnutzung hinausgehen.
Zu welchem Datum endet das Mietverhältnis?
Das Enddatum ist der Kern der ganzen Bestätigung. In der Regel ist es der letzte Tag des Monats, in dem die Kündigungsfrist abläuft. Geht die Kündigung also am 15. März bei dir ein, endet das Mietverhältnis bei der gesetzlichen Drei-Monats-Frist am 30. Juni.
Wirf vorher trotzdem einen Blick in den Mietvertrag. Manche Verträge regeln Frist, Form oder Mindestlaufzeit eigenständig. Verlängern darfst du die Drei-Monats-Frist des Mieters vertraglich allerdings nicht, Abweichungen gibt es vor allem bei befristeten Mietverträgen oder einem vereinbarten Kündigungsausschluss. Was gern übersehen wird: Wirksam ist die Kündigung in dem Moment, in dem sie dir zugeht. Deine Bestätigung ändert daran nichts mehr.
Kündigungsbestätigung Wohnungsmietvertrag – direkt ausfüllen, drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden
Trag deine Daten in die blau markierten Felder ein — das sind die Pflichtfelder, die du in jedem Fall an deinen Fall anpassen musst. Auch der übrige Text lässt sich durch Klick direkt im Dokument ändern. Bitte vor dem Versand das komplette Dokument prüfen und bei Bedarf anpassen — auch nicht markierte Formulierungen können in deinem Fall unpassend sein. Wenn du fertig bist:
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Name des Vermieters Straße und Hausnummer PLZ Ort
Name des Mieters Straße und Hausnummer PLZ Ort
Ort,
Bestätigung Ihrer Kündigung des Mietverhältnisses
Mietobjekt: Anschrift der Wohnung, ggf. Lage/Etage
Sehr geehrte/r Name,
hiermit bestätige ich den Eingang Ihrer Kündigung vom TT.MM.JJJJ für das oben genannte Mietverhältnis.
Das Mietverhältnis endet unter Einhaltung der Kündigungsfrist zum TT.MM.JJJJ. Bis zu diesem Zeitpunkt bestehen die Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag — insbesondere die Pflicht zur Mietzahlung — unverändert fort.
Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin mit mir für die Wohnungsübergabe. Bei der Übergabe fertigen wir gemeinsam ein Übergabeprotokoll an, lesen die Zählerstände ab, und Sie geben sämtliche Schlüssel zurück.
Optional: Hinweis auf Schönheitsreparaturen laut Mietvertrag — Absatz löschen, wenn nicht benötigt.
Optional: Die Abrechnung und Rückzahlung der Mietkaution erfolgt nach Ende des Mietverhältnisses und nach Abzug eventueller offener Forderungen innerhalb einer angemessenen Frist. — Absatz löschen, wenn nicht benötigt.
Mit freundlichen Grüßen
_____________________________ Name des Vermieters
Diese Vorlage ist ein allgemeiner Mustertext und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung durch einen Anwalt oder eine Beratungsstelle. Für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr — die Anpassung an deinen konkreten Fall liegt allein bei dir. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen.
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Diese Hinweise gehören in die Kündigungsbestätigung
Neben Eingang und Enddatum gehören noch ein paar praktische Dinge ins Schreiben. Nicht weil das vorgeschrieben wäre, sondern weil es Rückfragen spart und der Auszug dann geordnet abläuft:
Schönheitsreparaturen: Steht dazu etwas im Mietvertrag, erinnere deinen Mieter jetzt daran und nicht erst beim Auszug. Streichen will eingeplant sein.
Zählerstände: Kündige an, dass ihr Strom, Wasser und Gas bei der Übergabe gemeinsam ablest und notiert. Das erspart Diskussionen bei der Endabrechnung.
Schlüsselrückgabe: Sämtliche Schlüssel kommen bei der Übergabe zurück, auch die für Keller und Briefkasten. Steht das im Schreiben, kann sich hinterher niemand wundern.
Kaution: Sag dem Mieter, wann er mit der Abrechnung rechnen kann. Üblich sind bis zu sechs Monate nach Vertragsende, weil du offene Posten wie die Nebenkostenabrechnung erst prüfen darfst.
Häufige Fragen
Muss ich als Vermieter die Kündigung meines Mieters bestätigen?
Nein, eine Pflicht gibt es in aller Regel nicht. Dein Mieter kann aber einen Nachweis über den Eingang verlangen. Und beim ersten Streit über das Vertragsende bist du froh um jedes Blatt Papier.
Was ist die wichtigste Angabe in der Bestätigung?
Das Enddatum. Daran hängen Mietzahlung, Übergabetermin und Kautionsabrechnung. Meist ist es der letzte Tag des Monats, in dem die dreimonatige Kündigungsfrist abläuft.
Kann ich die Kündigungsbestätigung per E-Mail verschicken?
Ja. Die Bestätigung selbst unterliegt keiner Form, eine E-Mail reicht völlig. Nur die Kündigung des Mieters muss unterschrieben auf Papier vorliegen. Wer auf Nummer sicher gehen will, schickt die Bestätigung zusätzlich unterschrieben per Post.
Was du noch wissen solltest
In der Redaktion erleben wir immer wieder, dass Vermieter die Kündigung nur mündlich abnicken oder gar nicht reagieren. Der Streit kommt dann Monate später, beim Übergabetermin oder beim Vertragsende. Bestätige deshalb zeitnah schriftlich, mit konkretem Enddatum, und sprich den Übergabetermin gleich mit an. Dann ist der Auszug von Anfang an geregelt.
Eine Hausordnung ist in jeder Wohnanlage ein wichtiger Bestandteil für das harmonische Zusammenleben. Sie legt klare Regeln fest, die das tägliche Miteinander organisieren und dafür sorgen, dass sich alle Bewohner respektvoll und rücksichtsvoll verhalten.
Wenn Sie bei der Übergabe Ihrer Wohnung nicht persönlich anwesend sein können, lässt sich eine Vertrauensperson mit einer schriftlichen Vollmacht in Ihrem Namen einsetzen. Mit unserer Vorlage füllen Sie die Vollmacht in wenigen Minuten online aus, passen sie an Ihre Situation an und können sie anschließend drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden – kostenlos und ohne Anmeldung.
Wenn es um die Vermietung einer möblierten Wohnung oder eines möblierten Ladenlokals geht, dient eine Inventarliste dazu, sicherzustellen, dass sowohl Mieter als auch Vermieter eine klare Übersicht über den Zustand und die vorhandenen Gegenstände haben.
Wer als Vermieter eine Wohnung wegen Eigenbedarf kündigen möchte, muss die Kündigung schriftlich, fristgerecht und mit konkreter Begründung aussprechen — sonst ist sie unwirksam. Mit der folgenden Vorlage formulieren Sie das Kündigungsschreiben in wenigen Minuten online, passen es an Ihren Fall an, drucken es kostenlos, speichern es als PDF oder versenden es per E-Mail.
Sie möchten einen bestehenden Mietvertrag anpassen, weil ein Mieter auszieht und ein neuer in denselben Vertrag eintreten soll? In diesem Fall benötigen Sie keine komplette Neufassung des Mietvertrags, sondern eine rechtssichere Vereinbarung zum Mieterwechsel – auch als Nachtrag oder Vertragsänderung bezeichnet.
Als Vermieter können Sie die Miete nicht einfach erhöhen – Sie müssen sie nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs vom Mieter verlangen und ihn um Zustimmung bitten. Mit dem folgenden Vordruck formulieren Sie ein Mieterhöhungsverlangen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 558 BGB) in wenigen Minuten online: Felder ausfüllen, drucken oder als PDF speichern – kostenlos und ohne Anmeldung.
Sie möchten eine Wohnung oder ein Zimmer an Monteure oder Handwerker vermieten? Dann sollten Sie einige rechtliche und praktische Aspekte berücksichtigen, um Missverständnisse und Probleme zu vermeiden. Ein spezifischer Mietvertrag für Monteurwohnungen oder -zimmer ist hierbei unverzichtbar, da dieser auf die Besonderheiten dieser speziellen Vermietungsform eingeht und Ihre Rechte und Pflichten als Vermieter absichert.
Sind Sie Vermieter oder Mieter und benötigen einen Mietvertrag für eine Wohnung? Ein korrekt ausformulierter Wohnungsmietvertrag ist entscheidend, um die Rechte beider Parteien zu schützen und sicherzustellen, dass das Mietverhältnis klar und problemfrei verläuft.