Als Arbeitnehmer können Sie Ihren unbefristeten Arbeitsvertrag ohne Grund kündigen. Sie brauchen dafür einen Brief auf Papier mit Ihrer eigenhändigen Unterschrift (§ 623 BGB). Eine E-Mail, ein Fax oder eine WhatsApp-Nachricht reicht nicht. Steht in Vertrag oder Tarifvertrag nichts anderes, gilt eine Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende (§ 622 BGB). Mit unserem Muster kündigen Sie ordentlich und bitten gleich um eine Bestätigung und um Ihr Arbeitszeugnis.
Ihre Vorteile mit unserer Vorlage
Mit der Vorlage von kostenlose-vordrucke.de schreiben Sie die Kündigung direkt im Browser, ohne Anmeldung. Der Zusatz „hilfsweise zum nächstmöglichen Termin“ ist schon drin. Haben Sie sich beim Datum verrechnet, endet das Arbeitsverhältnis damit in der Regel zum nächsten zulässigen Termin, also später. Der Brief bittet um eine schriftliche Bestätigung und um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Auch die Frage nach Ihrem Resturlaub ist schon vorgesehen. Einen Grund nennt der Brief nicht, denn Sie müssen keinen angeben. Danach drucken Sie ihn aus, unterschreiben ihn von Hand und geben ihn ab. Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät.
Kündigung Arbeitsvertrag: Muster direkt ausfüllen, drucken oder als PDF speichern
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Ausfüllen und anpassenIhre Daten in die blauen Felder eintragen. Auch der übrige Text lässt sich per Klick ändern.
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PrüfenLesen Sie den Brief vor dem Versand noch einmal ganz durch.
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FertigAusdrucken, von Hand unterschreiben und dem Arbeitgeber übergeben. Eine E-Mail reicht nicht.
🔒 Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Wir speichern sie nicht.
Vorname Nachname Straße und Hausnummer PLZ Ort
Telefon: optional
E-Mail: optional
Name des Arbeitgebers z. Hd. Personalabteilung oder Geschäftsführung Straße und Hausnummer PLZ Ort
Ort,
Kündigung meines Arbeitsvertrags
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich mein Arbeitsverhältnis ordentlich und fristgerecht zum TT.MM.JJJJ, hilfsweise zum nächstmöglichen Termin.
Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieser Kündigung und das Ende des Arbeitsverhältnisses schriftlich.
Bitte teilen Sie mir mit, wie viele Urlaubstage mir noch zustehen und wann ich sie nehmen kann.
Zum Ende des Arbeitsverhältnisses bitte ich um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, eine Bescheinigung über den in diesem Kalenderjahr gewährten oder abgegoltenen Urlaub und meine übrigen Arbeitspapiere.
Für die Zusammenarbeit bedanke ich mich. Meine Aufgaben werde ich bis zum Ende geordnet übergeben.
Mit freundlichen Grüßen
_____________________________ Vorname Nachname
Diese Vorlage ist ein allgemeiner Mustertext und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung durch einen Anwalt oder eine Beratungsstelle. Für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr — die Anpassung an Ihren konkreten Fall liegt allein bei Ihnen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen.
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Häufige Fragen: Arbeitsvertrag kündigen
Wie kündige ich meinen Arbeitsvertrag richtig?
Prüfen Sie zuerst die Frist in Ihrem Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag. Füllen Sie dann das Muster aus. Es sollte Ihren Namen und Ihre Adresse, die Adresse des Arbeitgebers, Ort und Datum, eine klare Kündigung mit dem Enddatum und Ihre Unterschrift enthalten. Eine ordentliche Kündigung müssen Sie nicht begründen. Drucken Sie den Brief aus, unterschreiben Sie von Hand und sorgen Sie dafür, dass der Arbeitgeber das Original rechtzeitig bekommt. Sind sich beide Seiten einig, geht es auch ohne Kündigung mit einem Aufhebungsvertrag. Auch der muss schriftlich sein (§ 623 BGB).
Welche Kündigungsfrist gilt für mich?
Zuerst die Frist aus Ihrem Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag. Steht dort nichts, oder gibt es keinen schriftlichen Vertrag, gilt das Gesetz: vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Monats (§ 622 Abs. 1 BGB). Ein Beispiel: Soll die Stelle am 31. März enden, muss die Kündigung spätestens am 3. März beim Arbeitgeber sein. In einer vereinbarten Probezeit sind es zwei Wochen, längstens in den ersten sechs Monaten (§ 622 Abs. 3 BGB). Die längeren Fristen bei langer Betriebszugehörigkeit gelten laut Gesetz nur für Kündigungen durch den Arbeitgeber. Viele Verträge übertragen sie aber auch auf Arbeitnehmer. Für Sie darf der Vertrag keine längere Frist vorsehen als für den Arbeitgeber (§ 622 Abs. 6 BGB).
Kann ich per E-Mail oder WhatsApp kündigen?
Nein. Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses braucht die Schriftform, die elektronische Form ist ausgeschlossen (§ 623 BGB). Sie brauchen also ein Papier mit Ihrer Unterschrift im Original. E-Mail, WhatsApp, Fax, ein Foto oder ein Scan reichen nicht, auch eine mündliche Kündigung nicht. Ohne diese Form ist die Kündigung unwirksam, und Ihr Arbeitsverhältnis läuft weiter. Darum gibt es auf dieser Seite keinen Knopf „Per E-Mail senden“.
Wie beweise ich, dass die Kündigung angekommen ist?
Entscheidend ist der Tag, an dem der Arbeitgeber das Original bekommt, nicht der Tag, an dem Sie es abschicken (§ 130 BGB). Im Streit müssen Sie beweisen, dass es rechtzeitig da war. Am besten übergeben Sie die Kündigung persönlich und lassen sich den Empfang auf einer Kopie bestätigen. Sie können auch einen Boten schicken. Der Bote liest den Brief, steckt ihn selbst in den Umschlag, wirft ihn ein und notiert Tag und Uhrzeit. Bei knapper Frist sollte das tagsüber sein. Was erst abends im Briefkasten liegt, gilt meist erst am nächsten Tag als angekommen. Ein Einwurf-Einschreiben gilt seit einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 7. Mai 2026 nicht mehr als sicherer Nachweis. Beim Einschreiben mit Rückschein kann es knapp werden, wenn niemand den Brief abholt.
Kann ich einen befristeten Arbeitsvertrag vorzeitig kündigen?
Ordentlich nur, wenn Ihr Arbeitsvertrag oder ein Tarifvertrag, der für Sie gilt, das vorsieht (§ 15 Abs. 4 TzBfG). Sehen Sie dort nach. Sonst bleiben ein Aufhebungsvertrag oder, bei einem wichtigen Grund, die fristlose Kündigung. Läuft der Vertrag länger als fünf Jahre, können Sie nach fünf Jahren mit einer Frist von sechs Monaten kündigen (§ 15 Abs. 5 TzBfG). Können Sie ordentlich kündigen, geht das in der Regel auch schon vor dem ersten Arbeitstag, wenn der Vertrag das nicht ausschließt. Das gilt auch für unbefristete Verträge. Steht im Vertrag nichts anderes, läuft die Frist meist ab dem Tag, an dem die Kündigung beim Arbeitgeber ankommt.
Wann kann ich fristlos kündigen?
Nur aus einem wichtigen Grund, wenn Ihnen das Warten bis zum Ende der Frist nicht zuzumuten ist (§ 626 BGB). Ein Beispiel: Der Arbeitgeber zahlt trotz Abmahnung über längere Zeit keinen Lohn. Meist müssen Sie ihn vorher abmahnen. Die Kündigung muss innerhalb von zwei Wochen beim Arbeitgeber sein, nachdem Sie vom Grund erfahren haben. Auch sie braucht Papier und Ihre Unterschrift (§ 623 BGB). Arbeitsgerichte entscheiden das sehr nach dem Einzelfall. War die Kündigung nicht berechtigt, kann der Arbeitgeber Schadensersatz fordern. Unser Muster ist für die ordentliche Kündigung gedacht. Lassen Sie eine fristlose Kündigung vorher von einem Anwalt für Arbeitsrecht oder Ihrer Gewerkschaft prüfen.
Bekomme ich nach einer eigenen Kündigung Arbeitslosengeld?
Haben Sie noch keine neue Stelle, kann die Agentur für Arbeit eine Sperrzeit von bis zu zwölf Wochen verhängen, wenn Sie keinen wichtigen Grund für die Kündigung hatten (§ 159 SGB III). Das kann auch nach einem Aufhebungsvertrag passieren. In dieser Zeit bekommen Sie kein Arbeitslosengeld, und Ihr Anspruch wird kürzer (§ 148 SGB III). Melden Sie sich außerdem spätestens drei Monate vor dem Ende arbeitsuchend. Ist Ihre Frist kürzer, melden Sie sich innerhalb von drei Tagen, nachdem Sie gekündigt haben (§ 38 SGB III). Melden Sie sich zu spät, droht eine weitere Sperrzeit von einer Woche. Eine Abfindung bekommen Sie nach einer eigenen Kündigung in der Regel nicht.
Was passiert nach der Kündigung mit Urlaub, Gehalt und Zeugnis?
In der Regel läuft Ihr Gehalt bis zum letzten Tag weiter, auch wenn der Arbeitgeber Sie freistellt. Resturlaub sollten Sie möglichst noch nehmen. Geht das nicht mehr, zahlt der Arbeitgeber ihn aus (§ 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz). Zum Ende haben Sie Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis, auf Wunsch auch mit Angaben zu Leistung und Verhalten (§ 109 Gewerbeordnung). Lesen Sie vor der Kündigung Ihren Vertrag genau. Er kann eine Vertragsstrafe enthalten, zum Beispiel wenn Sie die Frist nicht einhalten, oder Regeln für die Zeit danach, etwa zu Kunden des Arbeitgebers. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie sich selbstständig machen möchten.
Benutzen Sie unsere kostenlose PDF-Vorlage, um in wenigen Schritten ein professionelles Kündigungsschreiben zur Kündigung Ihres Zeitarbeitsvertrages zu erstellen. Der Vordruck beinhaltet einen Mustertext, der von Ihnen frei verändert werden kann.
Widerspruch gegen eine ungerechtfertigte Abmahnung einlegen: kostenlose Vorlage direkt online ausfüllen, drucken oder als PDF speichern. Musterschreiben mit Gegendarstellung zur Personalakte (§ 83 BetrVG).
Homeoffice ist aus der modernen Arbeitswelt kaum noch wegzudenken. Viele Arbeitsverhältnisse sehen heute eine vollständige oder teilweise Tätigkeit von zu Hause aus vor. Damit das Arbeiten im Homeoffice rechtssicher erfolgt, sollten die entsprechenden Regelungen klar im Arbeitsvertrag oder in einer Zusatzvereinbarung festgehalten werden. Dieser Überblick zeigt, worauf Arbeitgeber und Arbeitnehmer achten sollten.
Betriebsbedingte Kündigung: Muster für Arbeitgeber kostenlos ausfüllen und drucken. Mit Schriftform, Fristen, Sozialauswahl, Betriebsrat und Abfindung.
Sie wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, möchten dieses aber absagen? Das kann durchaus eine komfortable Situation sein und stellt kein Problem dar. Doch in einer vernetzten Berufswelt, in der man sich immer wieder begegnet, ist es umso wichtiger, Ihre Absage respektvoll und professionell zu formulieren.
Das Verfassen eines Ablehnungsschreibens bzw einer Absage an einen Bewerber oder eine Bewerberin ist eine sensible und zugleich wichtige Aufgabe, wenn man Personal einstellen möchte. Es gilt, professionell und respektvoll zu kommunizieren, während man gleichzeitig rechtliche Richtlinien einhält.
Ein Aufhebungsvertrag ist eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, mit der ein bestehendes Arbeitsverhältnis zu einem festgelegten Zeitpunkt beendet wird. Im Unterschied zur Kündigung handelt es sich nicht um eine einseitige Erklärung, sondern um eine freiwillige Entscheidung beider Vertragsparteien.