Rechtsschutzversicherung kündigen nach Beitragserhöhung

Wenn Sie eine Beitragserhöhung zu Ihrer Rechtsschutzversicherung erhalten, besteht in der Regel e.in außerordentliches Kündigungsrecht. Nach Erhalt der Mitteilung zur Beitragserhöhung haben Sie einen Monat Zeit, den Rechtsschutzvertrag zu kündigen. Gekündigt werden kann frühestens zu dem Zeitpunkt, an dem die Beitragserhöhung wirksam wird.

Beispiel:
Sie erhalten am 13.05. die Mitteilung Ihrer Versicherung zur Beitragserhöhung. Die Beitragserhöhung soll zum 01.06. in Kraft treten. Sie haben somit bis um 13.06. die Möglichkeit, den Vertrag zum 01.06 zu kündigen. Also auch dann noch, wenn die Versicherung schon in Kraft getreten ist.

Wichtig: Achten Sie darauf, rechtzeitig zu dem Termin eine neue Rechtsschutzversicherung abzuschließen, andernfalls können erneute Wartezeiten eintreten, und der Versicherungsschutz gefährdet sein. In der Regel beträgt die Wartezeit je nach versicherten Schutz drei Monate. Im Falle eines Versicherungswechsels entfällt die Wartezeit, sofern ununterbrochen eine neue Rechtsschutzversicherung abgeschlossen wurde.

Mit unserer Vorlage können Sie Ihre Rechtsschutzversicherung aufgrund einer Beitragsanpassung zum nächstmöglichen Termin kündigen. Der Mustertext ist frei veränderbar. Somit können Sie auch einen festen Ablauftermin eintragen.

 

Weitere Vorlagen

Nachdem die Rechtsschutzversicherung für einen Schaden in Leistung getreten ist, haben Sie innerhalb eines Monats nach Abschluss der Verhandlung über die Entschädigung (meist Abschluss des Schadens) ein außerordentliches Kündigungsrecht von einem Monat.

Eine Rechtsschutzversicherung kann für die Risiken Privat, Verkehr, Haus-und Wohnung und Beruf abgeschlossen werden. Die Laufzeit einer Rechtsschutzversicherung beträgt nach Beantragung oder Änderung des Vertrages in der Regel drei Jahre.

Sie haben Ihre Rechtsschutzversicherung gekündigt, möchten von Ihrer Kündigung jedoch wieder Abstand nehmen und den Vertrag wie gewohnt weiterlaufen lassen? Kein Problem. Mit diesem Vordruck können Sie Ihren Rechtsschutzversicherer hierüber in Kenntnis setzen.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, den Abschluss dieser jedoch wieder rückgängig machen möchten, können Sie dies innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt des Versicherungsscheines veranlassen.

Wenn Sie sich um den Nachlass eines Angehörigen im Todesfall kümmern, gehört hierzu auch die Aufhebung der bestehenden Versicherungen, soweit vorhanden. Die Versicherung muss hier über den Tod des verstorbenen Versicherungsnehmers unterrichtet werden. Personengebundene Verträge (z.B.

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung wird entweder für ein - oder maximal drei Jahre abgeschlossen. Vertragslaufzeiten länger als drei Jahre sind rechtlich nicht mehr zulässig. Übliche Tierarten für die Tierhalterhaftpflichtversicherung sind zum Beispiel Hunde oder Pferde.