Garagen-Mietvertrag

Alle, die eine Garage mieten oder vermieten wollen, sollten hierfür einen schriftlichen Garagenmietvertrag aufsetzen. Bezieht der Mieter zugleich eine Wohnung, empfiehlt sich für die Garage dennoch ein separater Vertrag. Nur Stellplätze können Vermieter bedenkenlos in den Wohn-Mietvertrag aufnehmen. Bei einer Garage spricht ein triftiges Argument für einen gesonderten Mietvertrag: Er lässt sich leichter kündigen, es gelten nicht die strengen Regeln des Wohnmietrechts. Bestehen zum Beispiel im Mietverhältnis Probleme oder ergibt sich die Möglichkeit einer besseren Nutzung, können die Besitzer den Vertrag ohne rechtliche Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen auflösen. Auch für Mieter kann sich ein Garagenmietvertrag als praktischer erweisen. Wollen sie die Garage aufgeben und zugleich die Wohnung behalten, können sie gezielt den Vertrag für die Garage kündigen. Es bedarf keiner umständlichen Änderung des gesamten Mietvertrags, die zudem die Zustimmung des Vermieters benötigt.

Inhaltlich ähneln sich Mietverträge für Wohnungen und Garagen. Eine Vorlage für einen Garagenvertrag findet sich hier auf dieser Seite. Das Muster enthält sämtliche relevanten Aspekte wie den Beginn des Mietverhältnisses, die Höhe der Miete, die Anschriften beider Parteien und die Anzahl der übergebenen Schlüssel. Bestimmungen für die ordentliche und die außerordentliche Kündigung umfasst die Vorlage ebenfalls. Vermieter und Mieter müssen nur noch die individuellen Daten eintragen und das Dokument unterschreiben.

Die im Muster festgehaltene Kündigungsfrist von zwei Monaten entspricht dem Standard. Beide Seiten haben damit die notwendige Flexibilität und gleichzeitig die Möglichkeit, sich einen anderen Mieter beziehungsweise eine andere Garage zu suchen. Zusätzlich steht im Vertrag der explizite Hinweis, dass bei einer gleichzeitigen Vermietung einer Wohnung und einer Garage die beiden Verträge eigenständig gelten.