Wenn ein Angehöriger stirbt, müssen Sie sich um viele Dinge kümmern. Auf unserer Webseite stellen wir Ihnen verschiedene Dokumente bereit. Einer der wichtigsten Punkte ist jedoch die Beantragung eines Erbscheins. Diesen benötigen Sie, um gegenüber Banken, Versicherungen oder dem Grundbuchamt nachzuweisen, dass Sie über den Nachlass verfügen dürfen — etwa um auf das Konto des Verstorbenen zuzugreifen oder eine geerbte Immobilie umschreiben zu lassen. Ein Erbschein dient also als Nachweis, dass Sie wirklich Erbe und damit berechtigt sind, das Erbe anzutreten und darüber zu verfügen. Einen Erbschein müssen Sie für gewöhnlich direkt beim Nachlassgericht beantragen — das ist das Amtsgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen. Um Ihnen diesen Schritt zu erleichtern, stellen wir Ihnen eine Formulierungshilfe bereit, mit der Sie in wenigen Schritten ein Antragsschreiben an das zuständige Nachlassgericht aufsetzen können.
Mit unserer Vorlage geht das ganz unkompliziert
Direkt online ausfüllen — kein Word, kein PDF-Editor nötig
Vorformulierter Mustertext, den Sie frei anpassen können
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Vorlage Erbschein-Antrag – direkt ausfüllen, drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden
Tragen Sie Ihre Daten in die blau markierten Felder ein — das sind die Pflichtfelder, die Sie in jedem Fall an Ihre Situation anpassen müssen. Auch der übrige Brieftext lässt sich durch Klick direkt im Brief ändern. Bitte prüfen Sie den kompletten Brief vor dem Versand und passen Sie ihn bei Bedarf an — auch nicht markierte Formulierungen können in Ihrem Fall unpassend sein. Wenn Sie fertig sind:
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Vorname Nachname Straße und Hausnummer PLZ Ort
Telefon: optional
E-Mail: optional
Amtsgericht Ort des Nachlassgerichts
– Nachlassgericht – Straße und Hausnummer PLZ Ort
Ort,
Antrag auf Erteilung eines Erbscheins
Verstorbene Person (Erblasser/Erblasserin): Vorname Nachname des Verstorbenen
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich die Erteilung eines Erbscheins nach der verstorbenen Person Vorname Nachname des Verstorbenen, zuletzt wohnhaft letzte Anschrift des Verstorbenen.
Die verstorbene Person ist am TT.MM.JJJJ in Sterbeort verstorben. Geboren wurde sie am TT.MM.JJJJ.
Ich bin z. B. Sohn / Tochter / Ehepartner/in des Verstorbenen und damit nach meiner Kenntnis erbberechtigt. Die Erbfolge ergibt sich aus: gesetzlicher Erbfolge / Testament / Erbvertrag.
Folgende weitere Erben sind mir bekannt (Name und Verhältnis zum Verstorbenen):
z. B. keine weiteren Erben / Name, Verwandtschaftsverhältnis, Anschrift
Ich beantrage die Erteilung folgenden Erbscheins:
z. B. einen Alleinerbschein, der mich als alleinigen Erben ausweist / einen gemeinschaftlichen Erbschein für die genannten Erben
Die zur Begründung erforderlichen Angaben werde ich auf Wunsch des Gerichts an Eides statt versichern. Bitte teilen Sie mir mit, welche weiteren Unterlagen Sie benötigen und ob hierfür ein persönlicher Termin erforderlich ist.
Mit freundlichen Grüßen
_____________________________ Vorname Nachname
Anlagen: z. B. Sterbeurkunde, Testament/Erbvertrag, Geburts-/Heiratsurkunde, Kopie des Personalausweises
Diese Vorlage ist ein allgemeiner Mustertext und stellt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung durch einen Anwalt oder eine Beratungsstelle. Für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr — die Anpassung an Ihren konkreten Fall liegt allein bei Ihnen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen.
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Das Wichtigste in Kürze: Ein Erbschein weist Sie als Erben aus und wird beim Nachlassgericht (Amtsgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen) beantragt. Sie brauchen ihn vor allem zur Umschreibung von Immobilien im Grundbuch und häufig gegenüber Banken. Liegt ein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll vor, ist ein Erbschein oft entbehrlich. Die Kosten richten sich nach dem Wert des Nachlasses; die Bearbeitung dauert in der Regel mehrere Wochen.
Wann brauchen Sie einen Erbschein?
Einen Erbschein benötigen Sie meistens dann, wenn eine Immobilie im Grundbuch auf Sie umgeschrieben werden muss. Auch viele Banken verlangen ihn, vor allem bei größeren Guthaben auf dem Konto des Verstorbenen. Liegt dagegen ein notarielles Testament mit gerichtlichem Eröffnungsprotokoll vor, reicht das vielen Banken bereits aus — in diesem Fall brauchen Sie häufig keinen Erbschein. Bei einem einfachen handschriftlichen Testament verlangen Banken und Ämter dagegen oft trotzdem einen Erbschein als Nachweis.
Welche Unterlagen brauchen Sie für den Antrag?
Damit das Nachlassgericht Ihren Antrag bearbeiten kann, sollten Sie folgende Unterlagen bereithalten:
Sterbeurkunde des Verstorbenen
Testament oder Erbvertrag, falls vorhanden
Ihr eigener Personalausweis oder Reisepass
Nachweise über die Verwandtschaft, zum Beispiel Geburtsurkunde, Heiratsurkunde oder Familienstammbuch
Angaben zu allen weiteren Erben
Den Antrag stellen Sie beim Nachlassgericht oder bei einem Notar. Dort geben Sie in der Regel eine eidesstattliche Versicherung über die Richtigkeit Ihrer Angaben ab.
Was kostet der Erbschein und wie lange dauert es?
Die Kosten richten sich nach dem Wert des Nachlasses und werden nach der gesetzlichen Gebührentabelle berechnet. In der Regel fallen die Gebühren zweimal an: einmal für die Erteilung des Erbscheins und einmal für die eidesstattliche Versicherung. Wie lange die Bearbeitung dauert, hängt vom jeweiligen Gericht ab — oft sind es mehrere Wochen. Wenn Sie den Antrag vollständig und mit allen Unterlagen vorbereiten, geht es meist schneller.
Häufige Fragen zum Erbschein
Brauche ich als Alleinerbe immer einen Erbschein?
Nicht zwingend. Gegenüber Banken reicht bei einem notariellen Testament oft das Eröffnungsprotokoll. Für die Umschreibung einer Immobilie im Grundbuch wird er dagegen meist verlangt.
Können mehrere Erben gemeinsam einen Erbschein beantragen?
Ja. Bei einer Erbengemeinschaft können Sie einen sogenannten gemeinschaftlichen Erbschein beantragen, der alle Erben mit ihren Anteilen ausweist.
Wo stelle ich den Antrag?
Beim Nachlassgericht — das ist das Amtsgericht am letzten Wohnsitz des Verstorbenen. Alternativ können Sie den Antrag auch über einen Notar beurkunden lassen.
Was ist die eidesstattliche Versicherung?
Damit bestätigen Sie gegenüber dem Gericht, dass Ihre Angaben zur Erbfolge richtig und vollständig sind. Sie ist in der Regel Voraussetzung für die Erteilung des Erbscheins.
Was Sie noch wissen sollten
Aus den Fragen unserer Nutzer wissen wir, dass viele Erben den Erbschein vorschnell beantragen. Prüfen Sie vorher, ob Sie ihn wirklich brauchen: Liegt ein notarielles Testament vor, verzichten Banken häufig darauf, und Sie sparen sich die Gebühren. Bringen Sie zum Termin beim Nachlassgericht möglichst alle Originalurkunden mit — fehlende Unterlagen sind der häufigste Grund für Verzögerungen. Bei einer Erbengemeinschaft ist ein gemeinschaftlicher Erbschein meist günstiger und einfacher als mehrere Einzelnachweise.
Mit einer Patientenverfügung legen Sie schriftlich fest, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen oder ablehnen, falls Sie Ihren Willen aufgrund einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls nicht mehr selbst äußern können. Sie hilft Ärztinnen, Ärzten und Angehörigen dabei, in einer Ausnahmesituation in Ihrem Sinne zu handeln.
Sie möchten für jemand anderen ein Rezept, ein Medikament oder einen Befund abholen? Hierfür benötigen Sie in aller Regel eine schriftliche Vollmacht. In diesem Artikel geben wir Ihnen wichtige Informationen zur Hand und stellen Ihnen eine kostenlose Vollmacht für die Abholung zur Verfügung. Mit der folgenden Vorlage können Sie die Vollmacht in wenigen Minuten online ausfüllen, drucken, als PDF speichern oder per E-Mail versenden.
Sie möchten einfach und schnell eine Erbschaftsvollmacht erstellen? Mit unserer kostenlosen Vorlage ist das kein Problem. Sie können die PDF-Datei direkt online ausfüllen, nach Ihren Wünschen anpassen und dann ausdrucken.
Testament – was Sie darüber wissen solltenEin Testament ist eine schriftliche Erklärung, mit der eine Person (der sogenannte Testator) festlegt, wie ihr Vermögen nach dem Tod verteilt werden soll.
Du bist mit deinem Pflegegradbescheid nicht einverstanden? Dann kannst du Widerspruch einlegen. Mit unserer kostenlosen Vorlage füllst du dein Widerspruchsschreiben in wenigen Minuten direkt online aus, passt es an deine Situation an und druckst es anschließend, speicherst es als PDF oder verschickst es per E-Mail. Weiter unten erklären wir dir, welche Frist gilt, wie du den Widerspruch gut begründest und wie es danach weitergeht.
Sie können Ihre Post nicht persönlich entgegennehmen und suchen nach einer Lösung? Wir bieten Ihnen eine kostenlose PDF-Vorlage an, mit der Sie im Nu eine Postvollmacht erstellen können. Eine Postvollmacht ist ein schriftliches Dokument, das einer anderen Person die Erlaubnis gibt, in Ihrem Auftrag Postsendungen wie Pakete, Päckchen und Einschreibesendungen abzuholen oder zu empfangen.
Wenn du oder ein Angehöriger im Alltag dauerhaft Hilfe braucht, lohnt sich ein Antrag auf Pflegegrad bei der Pflegekasse. Mit der Anerkennung bekommst du finanzielle Unterstützung – als Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder eine Kombination aus beidem. Der Antrag ist formlos möglich, sollte aber sauber strukturiert sein. Mit unserer Vorlage kannst du das Schreiben in wenigen Minuten online ausfüllen, drucken oder als PDF speichern und direkt an die zuständige Pflegekasse schicken – kostenlos und ohne Anmeldung.
Wenn sich der Pflegebedarf nach der ersten Einstufung deutlich erhöht hat, kannst du eine Höherstufung des Pflegegrades beantragen. Häufige Anlässe sind eine fortschreitende Erkrankung, eine neue Diagnose, ein Krankenhausaufenthalt mit anschließend höherem Hilfebedarf oder Demenzerscheinungen, die sich verschlechtert haben. Wie beim Erstantrag erfolgt eine erneute Begutachtung durch den Medizinischen Dienst – diesmal auf Basis der neuen Einschränkungen.