Hundehaftpflichtversicherung kündigen nach Einschläferung / Tod

Wenn Ihr Hund gestorben ist oder eingeschläfert werden musste, können Sie die für den Hund abgeschlossene Hundehaftpflichtversicherung mit sofortiger Wirkung aufheben lassen. Man spricht hier von einem sogenannten Wagniswegfall / Wagnisfortfall, weil das versicherte Risiko als Grundlage der Versicherung nicht mehr besteht. An Kündigungsfristen muss man sich in dem Falle des Tier-Todes / der Tier-Einschläferung nicht halten. Zuviel gezahlte Beiträge (z.B. bei jährlicher Zahlungsweise) werden von der Versicherung wieder erstattet.

Mit dieser Vorlage können Sie bequem die bestehende Hundehaftpflicht-Versicherung mit sofortiger Wirkung aufheben lassen. Sinnvoll ist, dem Schreiben einen Nachweis als Anlage beizulegen (z.B. Bescheinigung vom Tierarzt / Tierbestatter).

Weitere Vorlagen

Mit dieser Vorlage können Sie Ihre Hunde-Haftpflichtversicherung zum Ablauf kündigen. Zu beachten ist die dem Vertrag zugrundegelegte Kündigungsfrist. In der Regel beträgt diese 3 Monate.

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung wird entweder für ein - oder maximal drei Jahre abgeschlossen. Vertragslaufzeiten länger als drei Jahre sind rechtlich nicht mehr zulässig. Übliche Tierarten für die Tierhalterhaftpflichtversicherung sind zum Beispiel Hunde oder Pferde.

Nach einem versicherungspflichtigen Haftpflichtschaden haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht. Mit Frist von einem Monat vom Datum des Abschlusses der Verhandlungen über die Entschädigung an (i.d.R. Zeitpunkt des Erhaltes der Entschädigung) können Sie Ihren Vertrag kündigen.

Nach einer Beitragserhöhung haben Sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung ein außerordentliches Kündigungsrecht. Bei einer außerordentlichen Kündigung ist die 18-monatige Mindestversicherungszeit unerheblich.

Die Laufzeit einer Hausratversicherung beträgt in der Regel drei Jahre. Auch wenn in Ihrem Versicherungsschein eine Laufzeit von z.B. 5 Jahren oder mehr angegeben ist, können Sie bereits nach drei Jahren Ihren Hausratvertrag kündigen (gemäß VVG-Reform 2007).

Nachdem ein versicherungspflichtiger Hausratschaden (z.B. Leitungswasserschaden, Sturmschaden, Feuerschaden, Einbruch-Diebstahlschaden oder Überspannungsschaden durch Blitz) eingetreten ist, haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht.