Tierhalterhaftpflicht kündigen nach Tod

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung wird entweder für ein - oder maximal drei Jahre abgeschlossen. Vertragslaufzeiten länger als drei Jahre sind rechtlich nicht mehr zulässig. Übliche Tierarten für die Tierhalterhaftpflichtversicherung sind zum Beispiel Hunde oder Pferde. Katzen als Haustiere sind in der Regel über Ihre Privathaftpflichtversicherung mitversichert. Der Versicherungsvertrag verlängert sich ohne Kündigung immer stillschweigend um ein Jahr. Wenn das versicherte Tier jedoch eingeschläfert wurde oder verstorben ist, erlischt die Versicherung zu diesem Zeitpunkt. Man spricht hier von einem Risikofortfall. Die Versicherung muss in dem Fall schriftlich benachrichtigt werden, und eine Bescheinigung des Tierarztes mit eingereicht werden.

Ihre Versicherung ist dazu verpflichtet, den Vertrag sofort zum Zeitpunkt des Todes aufzuheben. Sofern vorhanden, wird ein Beitragsguthaben anteilig wieder an Sie erstattet.

Mit unserer kostenlosen Vorlage können Sie in wenigen Schritten eine Mitteilung an Ihre Versicherung verfassen, in der Sie die Aufhebung der Tierhalterhaftpflicht veranlassen können. WIchtig: Geben Sie eine Kontonummer an, auf die zu viel gezahlte Beiträge erstattet werden können.

Weitere Vorlagen

Die Laufzeit einer Hausratversicherung beträgt in der Regel drei Jahre. Auch wenn in Ihrem Versicherungsschein eine Laufzeit von z.B. 5 Jahren oder mehr angegeben ist, können Sie bereits nach drei Jahren Ihren Hausratvertrag kündigen (gemäß VVG-Reform 2007).

Nach einer Beitragserhöhung haben Sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung ein außerordentliches Kündigungsrecht. Bei einer außerordentlichen Kündigung ist die 18-monatige Mindestversicherungszeit unerheblich.

Nachdem ein versicherungspflichtiger Hausratschaden (z.B. Leitungswasserschaden, Sturmschaden, Feuerschaden, Einbruch-Diebstahlschaden oder Überspannungsschaden durch Blitz) eingetreten ist, haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht.

Wenn Ihr Hund gestorben ist oder eingeschläfert werden musste, können Sie die für den Hund abgeschlossene Hundehaftpflichtversicherung mit sofortiger Wirkung aufheben lassen.

Nach dem Eintritt eines versicherungspflichtigen Schadens haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht. Von diesem können Sie innerhalb eines Monats nach Abschluss der Verhandlungen über die Entschädigung (meist Zeitpunkt des Erhaltes der Entschädigungszahlung) Gebrauch machen.

Erhöht eine Versicherung die Beiträge, ohne, dass die Leistungen im Rahmen der Versicherung ebenfalls steigen, dann dürfen Sie kündigen. Diese Kündigung steht Ihnen aufgrund des außerordentlichen Kündigungsrechts zu.