Widerruf einer Einzugsermächtigung - Vorlage im PDF-Format

Ein Widerruf der Einzugsermächtigung ist eine Maßnahme, die es Ihnen ermöglicht, den Zugriff eines Unternehmens oder einer Institution auf Ihr Bankkonto zu entziehen. Diese Erlaubnis wird oft für wiederkehrende Zahlungen wie Mitgliedsbeiträge, Versicherungsprämien oder Mietzahlungen erteilt. Auf unserer Webseite bieten wir Ihnen eine kostenlose PDF-Vorlage, die es Ihnen ermöglicht, ein professionelles Schreiben zur Widerrufung der Einzugsermächtigung (SEPA-Mandat) in wenigen Schritten zu verfassen. Die Vorlage enthält einen Mustertext, den Sie an Ihre speziellen Anforderungen anpassen können.

Wann sollte man die Einzugsermächtigung widerrufen?

Es gibt verschiedene Gründe, die Einzugsermächtigung zu widerrufen. Vielleicht haben Sie den Service gekündigt, sind mit den Leistungen unzufrieden oder haben schlichtweg die Bank gewechselt. In jedem Fall ist es wichtig, den Widerruf schriftlich und unter Einhaltung aller vertraglichen Fristen und Bedingungen vorzunehmen.

Was muss im Widerrufsschreiben stehen?

Im Schreiben sollten alle relevanten Informationen angeführt werden: Ihr Name, Ihre Anschrift, die Kontonummer, der Name des Kreditinstituts sowie die Gläubiger-Identifikationsnummer des Unternehmens oder der Institution, deren Einzugsermächtigung Sie widerrufen möchten. Ebenso wichtig ist es, das Datum des Widerrufs und eine Bitte um schriftliche Bestätigung klar zu formulieren.

Zustellung und Nachweis

Der Widerruf der Einzugsermächtigung sollte am besten per Einschreiben mit Rückschein versandt werden. So haben Sie einen rechtsgültigen Nachweis, dass Ihr Schreiben fristgerecht zugestellt wurde. Einige Institutionen bieten auch die Möglichkeit, den Widerruf per E-Mail vorzunehmen; in diesem Fall sollten Sie eine Lesebestätigung anfordern. Auf der sicheren Seite sind Sie jedoch immer, wenn Sie Ihren Widerruf schriftlich und unterschrieben an den Vertragspartner weiterleiten.

Hinweise und Tipps

Es ist ratsam, auch Ihr Kreditinstitut über den Widerruf der Einzugsermächtigung in Kenntnis zu setzen. Überprüfen Sie zudem Ihr Konto regelmäßig auf unautorisierte Abbuchungen, besonders nach dem Widerruf. Bei unerlaubten Abbuchungen haben Sie in der Regel acht Wochen Zeit, bei Ihrer Bank eine Rückbuchung zu veranlassen.

Erstattung bestehender Lastschriften

Falls Sie den Wunsch haben, bereits abgebuchte Beträge zurückzufordern, sollten Sie dies ausdrücklich im Widerrufsschreiben vermerken. Sie können eine Formulierung verwenden wie: "Ich bitte um eine unverzügliche Erstattung der bereits eingezogenen Beträge für den Zeitraum [geben Sie den Zeitraum an]." Beachten Sie, dass Sie in der Regel acht Wochen Zeit haben, um eine Rückbuchung der Lastschriften bei Ihrer Bank zu beantragen. Wenn Sie den Widerruf jedoch direkt beim Unternehmen oder der Institution einreichen, stellen Sie sicher, dass dies in Ihrem Schreiben klar und deutlich formuliert ist.

Neue Zahlungsmethode

Nach dem Widerruf der Einzugsermächtigung ist es wichtig, eine alternative Zahlungsmethode einzurichten, um die vertraglichen Verpflichtungen weiterhin zu erfüllen. Ein Dauerauftrag kann in diesem Fall eine praktische Lösung sein. Legen Sie diesen so an, dass die fälligen Beträge rechtzeitig überwiesen werden und damit vertragliche Vereinbarungen oder Fristen eingehalten werden. Durch eine vorausschauende Planung können Sie mögliche Vertragsstrafen, Mahngebühren oder gar die Kündigung des Vertrages durch den Dienstleister vermeiden.

Weitere Suchbegriffe: 
Bankeinzug, Dauerauftrag, Lastschrifteinzug, SEPA-Mandat kündigen

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