Beiträge zur Haftpflichtversicherung von Steuer absetzen?

Angestellte, die Lohn- oder einkommenssteuerpflichtig sind, können die Beiträge (Aufwendungen) für eine Private Haftpflichtversicherung grundsätzlich innerhalb der Höchstgrenze des Sonderausgabenabzuges absetzen. Das gleiche gilt auch für andere private Haftpflichtversicherungen, wie z.B. Tierhalterhaftpflicht, Hundehaftpflicht, Grundbesitzerhaftpflicht, usw. Für beruflich bedingte Haftpflichtversicherungen von Angestellten, z.B. Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist es wichtig, dass die Versicherung auch als berufliche Versicherung gekennzeichnet ist. Die Beiträge können hier dann in voller Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden.

TIPP: Bei Selbstständigen und Unternehmern ist es sinnvoll, die Privathaftpflichtversicherung mit der Betriebshaftpflichtversicherung zu kombinieren. Die Aufwendungen können nämlich in voller Höhe als steuermindernde Betriebsausgaben angesetzt werden.

Weitere Vorlagen

Nach einem versicherungspflichtigen Haftpflichtschaden haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht. Mit Frist von einem Monat vom Datum des Abschlusses der Verhandlungen über die Entschädigung an (i.d.R. Zeitpunkt des Erhaltes der Entschädigung) können Sie Ihren Vertrag kündigen.

Wenn Ihr Haftpflichtversicherer im Rahmen einer allgemeinen Beitragsanpassung / Beitragserhöhung die Prämie erhöht, ohne dass sich hierbei der Umfang des Versicherungsschutzes entsprechend ändert, haben Sie eine außerordentliches Kündigungsrecht.

Sie haben Ihre Haftpflichtversicherung gekündigt, möchten von Ihrer Kündigung jedoch wieder Abstand nehmen und den Vertrag wie gewohnt weiterlaufen lassen? Kein Problem. Mit diesem Vordruck können Sie Ihren Haftpflichtversicherer hierüber in Kenntnis setzen.

Der Deutsche blickt auf eine Reihe von Haftpflichtversicherungen: Autohaftpflicht, Hundehalter- oder Pferdehalterhaftpflicht, Bauherrenhaftpflicht, Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, private Haftpflicht, Vermieterhaftpflicht.

Sie haben eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, möchten diese wieder rückgängig machen? Gemäß 2 VVG §8 haben Sie nach Abschluss eines Versicherungsvertrages bis auf einige Ausnahmen ein Widerrufsrecht von 2 Wochen, nachdem Sie alle notwendigen Vertragsunterlagen erhalten haben.

Erbringen Firmen eine Leistung, stellen sie dafür oft eine Rechnung aus. Bei einem Geschäft zwischen zwei Unternehmern, schreibt der Gesetzgeber eine Rechnung vor. Kaufen Privatkunden Waren oder nutzen eine Dienstleistung, gilt diese Pflicht nicht.