Wer kann in die Private Krankenversicherung wechseln?

Grundsätzlich kann sich jeder privat krankenversichern. Auch wenn man als gesetzlich Krankenversicherter nicht die Voraussetzungen zum freiwilligen Wechsel in die Private Krankenversicherung erfüllt, kann zumindest über private Zusatzversicherungen der Grundschutz der GKV aufgebessert werden.

Folgende Personengruppe hat das Recht, der Privaten Krankenvollversicherung beizutreten:

- Selbstständige und Freiberufler

Selbstständige und Freiberufler sind versicherungsfrei und können sich grundsätzlich privat vollversichern. Hierzu gehören auch Steuerberater, niedergelassene Ärzte, Rechtsanwälte, usw.)

- Höherverdienende Arbeitnehmer (Angestellte und Arbeiter)

Soweit das Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet (im Jahr 2008: 48.150 Euro) , kann sich dieser Personenkreis privat vollversichern. Voraussetzung ist jedoch, dass die JAE mindestens 3 Jahre lang ununterbrochen überschritten wurde.

- Beamte

Beamte haben Anspruch auf Beihilfe von Ihrem Dienstherrn. Die verbleibenden Kosten können Sie über eine private Police decken. Zu den beihilfeberechtigten Personen zählen u.a. Beamte, Richter, Ruhestandsbeamte, Richter im Ruhestand, Witwen, Witwer und Kinder der genannten Personen, in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis stehende Lehrlinge und Praktikanten).

- Studenten

Studenten sind zwar versicherungsfrei, dennoch ist die GKV meist aus Kostengründen die bessere Wahl. Die Private Krankenversicherung ist hier meist doppelt so teuer wie die Gesetzliche Krankenversicherung. Die Tür zur gesetzlichen Krankenkasse steht dann auch nur wieder offen, wenn ein erstes Gehalt bezogen wird. Die Beitragsunterschiede in der PKV sind zum Teil erheblich. Vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte man aus diesem Grund mehrere Anbieter miteinander vergleichen.

Weitere Vorlagen

Mit diesem Vordruck können Sie Ihre private Krankenversicherung kündigen. In jedem Fall sollten Sie erst kündigen, wenn Sie eine Annahmebestätigung der neuen Krankenversicherung oder Krankenkasse vorliegen haben.

Eine private Unfallversicherung schützt Sie und alle mitversicherten Personen vor den finanziellen Folgen eines Unfalles. Grundlage für die Leistung ist der sogenannte "Invaliditätsgrad", der nach einem Unfallereignis entstehen kann. Eine private Unfallversicherung leistet in der Regel weltweit.

Wer den Stromanbieter wechseln will, muss in den meisten Fällen keine Kündigung formulieren. Es genügt, beim gewählten Anbieter einen Antrag auf Strombezug zu stellen. Die Abwicklung des Wechsels übernimmt der neue Versorger.

Die Hunde-Krankenversicherung (auch genannt Hunde OP-Kosten Versicherung) ist eine Zusatzversicherung, die tierärztliche Operationskosten bei Hunden abdeckt. Gekündigt werden können derartige Versicherung zum Ablauf der im Vertrag genannten Versicherungsperiode.

Mit diesem Vordruck können Sie Ihre gesetzliche Krankenversicherung / Krankenkasse kündigen. Einfach die Vorlage ausfüllen, ausdrucken und an die Krankenkasse schicken.

Nach einer Beitragserhöhung haben Sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung ein außerordentliches Kündigungsrecht. Bei einer außerordentlichen Kündigung ist die 18-monatige Mindestversicherungszeit unerheblich.