Welche Versicherungen braucht man wirklich?

Die individuelle finanzielle Vorsorge für das Alter wird immer wichtiger. Diese Aussage wird in erster Linie gestützt durch einen Blick auf die hochgerechnete Rentenprognose im jährlichen Rentenbescheid. Besonders Jüngere und Berufsanfänger sind dazu gezwungen, privat vorzusorgen, andernfalls droht eine finanzielle Verarmung im Alter. Je eher, desto besser. Besonders in jungen Jahren gestaltet sich der Aufbau der individuellen Absicherung noch profitabel. Je länger man hingegen wartet, desto höher ist der finanzielle Aufwand, der zum Erreichen des Versorgungszieles beitragen soll. Doch neben der Vorsorge für das Alter muss man zudem beachten was passieren kann für den Fall, dass man frühzeitig augrund von Krankheit oder Unfall gar kein Geld mehr verdienen kann. Vom Staat kann man auch in diesem Fall nicht viel erwarten.

Es gibt also zwei wesentliche Aspekte, die man für die richtige persönliche Vorsorge berücksichtigen muss: Das Leben vor dem Rentenalter mit den Gefahren einer drohenden Berufsunfähigkeit und das Leben im Rentenalter mit den Gefahren der Altersarmut. Beide Punkte sind gleichermaßen zu bewerten und Schwerpunkte zu legen. Das wichtigste Instrument bildet eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die als finanziellen Ausgleich bei eintretender Berufsunfähigkeit i.d.R. schon ab 50% die vereinbarte Rente bis Rentenbeginn zahlt. Für das Rentenalter gibt es hingegen mehrere Möglichkeiten. Hier sollte man natürlich zuallererst die staatlichen Förderungen über Riester-Rente, Rürup-Rente und Gehaltsumwandlung ausnutzen.

Doch wirklich wenige befassen sich mit dem eigentlichen Problem: Die Inflation! Es gilt, die steigenden Lebenshaltungskosten in der Wunschrente mit einzurechnen. Nach aktuellen Medienberichten steigt die Inflationsrate dramatisch von Jahr zu Jahr an. Die Inflationsrate der gesamten EU lag seit Ihrer Entwicklung von 1997 an bei 3,8 Prozent! Ein erschreckendes Bild wird an genauen Zahlen deutlich. Rechnet man einmal mit einem bescheidenen Wert von 2 % Inflation für die nächsten 30 Jahre, so haben beispielsweise 2000 Euro im Jahr 2038 den Wert von 3622,72 Euro. Dies Zahlen machen deutlich, dass zum Aufbau einer soliden Rentenversorgung mehr nötig ist, als nur eine private Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung. Hier noch einmal ein konkreterer Fall:

Robert ist 23 Jahre alt und möchte im Rentenalter 1300 Euro netto monatlich zur Verfügung haben. Bis zum Rentenbeginn sind es also noch 44 Jahre hin. Weil Roberts Eltern ihn auf die Wichtigkeit eines Sparvertrages hingewiesen haben, hat er bereits mit 18 Jahren eine private Rentenversicherung abgeschlossen, in die er monatlich 60 Euro einzahlt. Robert denkt, dass er hiermit schon viel getan hat. Das hat er jedoch ganz und gar nicht!

Die individuelle finanzielle Vorsorge für das Alter wird immer wichtiger. Diese Aussage wird in erster Linie gestützt durch einen Blick auf die hochgerechnete Rentenprognose im jährlichen Rentenbescheid. Besonders Jüngere und Berufsanfänger sind dazu gezwungen, privat vorzusorgen, andernfalls droht eine finanzielle Verarmung im Alter. Je eher, desto besser. Besonders in jungen Jahren gestaltet sich der Aufbau der individuellen Absicherung noch profitabel. Je länger man hingegen wartet, desto höher ist der finanzielle Aufwand, der zum Erreichen des Versorgungszieles beitragen soll. Doch neben der Vorsorge für das Alter muss man zudem beachten was passieren kann für den Fall, dass man frühzeitig augrund von Krankheit oder Unfall gar kein Geld mehr verdienen kann. Vom Staat kann man auch in diesem Fall nicht viel erwarten.

Es gibt also zwei wesentliche Aspekte, die man für die richtige persönliche Vorsorge berücksichtigen muss: Das Leben vor dem Rentenalter mit den Gefahren einer drohenden Berufsunfähigkeit und das Leben im Rentenalter mit den Gefahren der Altersarmut. Beide Punkte sind gleichermaßen zu bewerten und Schwerpunkte zu legen. Das wichtigste Instrument bildet eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die als finanziellen Ausgleich bei eintretender Berufsunfähigkeit i.d.R. schon ab 50% die vereinbarte Rente bis Rentenbeginn zahlt. Für das Rentenalter gibt es hingegen mehrere Möglichkeiten. Hier sollte man natürlich zuallererst die staatlichen Förderungen über Riester-Rente, Rürup-Rente und Gehaltsumwandlung ausnutzen.

Doch wirklich wenige befassen sich mit dem eigentlichen Problem: Die Inflation! Es gilt, die steigenden Lebenshaltungskosten in der Wunschrente mit einzurechnen. Nach aktuellen Medienberichten steigt die Inflationsrate dramatisch von Jahr zu Jahr an. Die Inflationsrate der gesamten EU lag seit Ihrer Entwicklung von 1997 an bei 3,8 Prozent! Ein erschreckendes Bild wird an genauen Zahlen deutlich. Rechnet man einmal mit einem bescheidenen Wert von 2 % Inflation für die nächsten 30 Jahre, so haben beispielsweise 2000 Euro im Jahr 2038 den Wert von 3622,72 Euro. Dies Zahlen machen deutlich, dass zum Aufbau einer soliden Rentenversorgung mehr nötig ist, als nur eine private Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung. Hier noch einmal ein konkreterer Fall:

Robert ist 23 Jahre alt und möchte im Rentenalter 1300 Euro netto monatlich zur Verfügung haben. Bis zum Rentenbeginn sind es also noch 44 Jahre hin. Weil Roberts Eltern ihn auf die Wichtigkeit eines Sparvertrages hingewiesen haben, hat er bereits mit 18 Jahren eine private Rentenversicherung abgeschlossen, in die er monatlich 60 Euro einzahlt. Robert denkt, dass er hiermit schon viel getan hat. Das hat er jedoch ganz und gar nicht!

Robert hat als Versorgungsziel 1300 Euro angegeben. Rechnet man alleine eine Inflationsrate von positiveren 1,5% für die nächsten 44 Jahre, so haben 1300 Euro den Gegenwert von 2502,93 Euro. Sein Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei einem Verdienst von 1300 Netto in etwa bei 600 Euro nach heutigem Stand. Aus seiner privaten Rentenversicherung erhält er bei einer angenommenen Verzinsung von 4% monatlich bei Rentenbeginn eine monatliche Rente von ca. 540 Euro. Um sein Versorgungsziel von 1300 Euro zu erreichen, fehlen Robert zu Rentenbeginn somit immernoch ca. 1360 Euro monatlich!

Zusammenfassend gilt es beim Aufbau einer individuellen Absicherung folgendes zu beachten:

  • Festlegen des gewünschten Versorgungszieles für das Rentenalter unter Berücksichtigung der Inflationsrate.
  • Festlegen des gewünschten Versorgungszieles bei Arbeitsunfähigkeit und Unfall vor Erreichen des Rentenalters; Absicherungsbedarf für Familie erörtern für den Fall der Fälle
  • Festlegen des monatlich aufwendbaren Beitrages
  • Prioritäten setzen - “was ist mir persönlich wichtig!”
  • Über Versicherungen Aufbau flexibel gestalten und sämtliche Förderungen ausnutzen (Riester, Rürup, betriebliche Altersvorsorge)
  • sich umfassend von einem Experten beraten lassen und einzelne Durchführungswege aufzeigen lassen