Was ist eine Insassen-Unfallversicherung?

Die Insassen-Unfallversicherung ist eine optionale Erweiterung in der KFZ-Versicherung. Sollten bei einem Autounfall Fahrer oder Mitfahrer verletzt oder getötet werden, bietet die Insassen-Unfallversicherung finanziellen Ersatz in vereinbarter Höhe, unabhängig davon wer tatsächlich Schuld an dem Unfall hat. Vereinbart werden können sowohl Invaliditätssummen und Todesfallsummen. Voraussetzung zur Leistung im Erlebensfall ist, dass eine voraussichtlich bleibende Invaliditätsstufe innerhalb eines Jahres nach dem Unfall festgestellt wird, ähnlich wie in der Unfallversicherung. Die Leistungen aus der Insassen-Unfallversicherung werden unabhängig zu weiteren Entschädigungsansprüchen (z.B. aus Haftpflichtversicherung oder Versorgungswerken) erbracht. Maßgebend zur Festsetzung eines Invaliditätsgrades die Gliedertaxe. Hierin werden bestimmte Körperteile anhand Ihrer Wichtigkeit prozentual bemessen. (z.B. ein Auge = 50%, beide Beine = 100%)

In der Insassenunfallversicherung unterscheidet man zwischen dem Pauschalsystem und dem Platzsystem. Nach dem Pauschalsystem ist eine feste Versicherungssumme maßgebend für alle Insassen. Sind mehr als 2 Insassen vorhanden, erhöht sich zumeist die Pauschalsumme auf 50%. Im Schadenfall teilt sich die Summe gleichermaßen auf alle Insassen auf. Nach dem Platzsystem hingegen kann man jeden Sitz im Fahrzeug mit bestimmten Summen individuell versichern. So kann man zum Beispiel den Fahrersitz mit 10.000 Euro versichern, Beifahrersitz mit 5.000 Euro, usw.

Die Insassen-Unfallversicherung ist zwar relativ günstig, jedoch nur bedingt empfehlenswert. Wichtiger ist hingegen der Abschluss einer eigenständigen Privaten Unfallversicherung. In dieser besteht nämlich rund um die Uhr weltweit Versicherungsschutz, und nicht nur im Auto. Für diejenigen, die schon über eine private Unfallversicherung versichert sind, ist die Insassen-Unfallversicherung eher überflüssig. Dennoch würden beide Versicherungen z.B. nach einem Autounfall unabhängig voneinander leisten.

Weitere Vorlagen

Wenn Sie die Kündigung zur Ihrer privaten Unfallversicherung zurücknehmen möchten, können Sie dies mit unserer Vorlage bequem veranlassen.

In einer privaten Unfallversicherung kann man bei Vertragsabschluss wählen, ob eine jährliche Anpassung der Beiträge und Leistungen zu einem festgelegten Prozentsatz erfolgen soll.

Eine private Unfallversicherung schützt Sie und alle mitversicherten Personen vor den finanziellen Folgen eines Unfalles. Grundlage für die Leistung ist der sogenannte "Invaliditätsgrad", der nach einem Unfallereignis entstehen kann. Eine private Unfallversicherung leistet in der Regel weltweit.

Nach jedem Abschluss eines Versicherungsvertrages steht Ihnen das Recht zu, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ab Beantragung ohne Angabe von Gründen schriftlich zu widerrufen. Hierbei gilt nicht der Beginn der Versicherung, sondern tatsächlich das Datum der Antragsannahme. Wenn Sie z.B.

Bei Abschluss einer privaten Unfallversicherung kann man wählen, ob die Beiträge und Versicherungsleistungen prozentual ansteigen. Dies macht durchaus Sinn, zumal sich die Versicherungsleistungen der Geldwertentwicklung anpassen, und die Erhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung erfolgt.

Wenn Sie eine private Unfallversicherung abschließen, können Sie unter anderem auch angeben, wer im Falle des Todes der versicherten Person eine Auszahlung erhalten soll. Wenn man keine besondere Festlegung bei Antragstellung vornimmt, gilt die gesetzliche Erbfolge.