Diebstahl von mobilen Navigationsgeräten- was ist zu beachten?

Mobile Navigationsgeräte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Leider treten nach jüngsten Statistiken auch immer mehr Diebstähle dieser Geräte auf. Autos werden aufgebrochen und die meist teuren Geräte gestohlen. Der Besitzer ist zumeist der Zuversicht, dass die KFZ-Teilkaskoversicherung für den Schaden aufkommen muss, zumal ja der Diebstahl mitversichert ist. Die Erkenntnis, dass dem nicht so ist, kommt dann meistens schon mit der Schadenmeldung bei der jeweiligen Versicherung.

Fakt ist: Eine Teilkaskoversicherung leistet nur, wenn fest eingebaute Gegenstände aus dem Fahrzeug gestohlen werden. Sämtliche im Fahrzeug befindlichen lose Gegenstände sind über die Teilkasko nicht versichert. Doch es gibt auch einige Ausnahmen, die gerne von manchen Versicherungsvertretern verschwiegen oder leider aus Unwissenheit unerwähnt bleiben. Findet nämlich der Diebstahl eines mobilen Navigationsgerätes oder anderer losen Gegenständen aus dem Fahrzeug innerhalb eines Gebäudes statt, so leistet hier auch die Hausratversicherung im Sinne der Außenversicherung für den entstandenen Schaden. Versichert ist über die Hausratversicherung nämlich der Einbruch-Diebstahl innerhalb von Gebäuden. Wenn das Fahrzeug also in einem Parkhaus aufgebrochen wird, gilt dieser Tatbestand als erfüllt, und die Hausratversicherung muss für den Erstatz des Schadens zum Neuwert aufkommen. Über die Hausratversicherung kann man zudem noch bei vielen Versicherungen den "einfachen Diebstahl" mitversichern. Hierüber sind dann die losen Gegenstände im Fahrzeug mitversichert. Jedoch kostet der Einschluss dieser Deckungserweiterung zwischen 20 und 40 Euro Aufpreis im Jahr. Es ist daher zu überlegen, ob der Einschluss des Diebstahles wirklich lohnt.